Bauhof hat noch etwa eine Woche alle Hände voll zu tun 

Nach Xavier: Weiterhin 16 Mann „im Holz“

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Im Achimer Rathauspark wurden etliche beschädigte Bäume und Äste bereits bearbeitet und entfernt. Weil noch eine gespaltene Akazie gefällt werden musste, war jetzt am Mittwoch ein Teil des Wäldchens abgesperrt.

Achim - Des Rathauspark-Wäldchen war jetzt zum Teil durch rotweiße Bänder abgesperrt: Eine gespaltene Akazie musste gefällt und entsorgt werden. Aber es gibt auch sonst noch jede Menge aufzuräumen, nachdem Sturmtief „Xavier“ auch über Achim gerast ist. 16 Kräfte des städtischen Bauhofs sind seitdem an jedem Arbeitstag draußen „im Holz“. Sie werden noch eine weitere Woche lang alle Hände voll zu tun haben.

Erst die Kindertagesstätten und Schulen, dann städtische Straßen, danach private und städtische Grundstücke. So beschreibt der stellvertretende Bauhofleiter Daniel von Salzen die Rangfolge beim Freiräumen und Freischneiden.

Auch von einigen Spielplätzen waren Geäst und Zweige zu entfernen, und im Stadtwald mussten Wege wieder sicher zu begehen sein. In Embsen wurden zwei große Pappeln beseitigt, und auch den Ortsteil Uphusen hatte es laut von Salzen „ganz schön erwischt“.

Mit zwei Hebebühnen, dem Bagger und zwei Radladern war und ist das Bauhof-Team im Einsatz. „Grünausbruch“-Schäden wurden ebenfalls reichlich registriert. Sie entstehen, wenn Orkanböen in noch belaubte Bäume fahren, die eine größere Angriffsfläche bieten.

Äste werden dann weit zurückgedrückt, bis sie irgendwann brechen und durch die Luft gewirbelt werden. Das sind dann gefährliche Geschosse.

50 Bäume teilweise komplett zerstört

Bestimmt über 50 Bäume wurden von „Xavier“ im Achimer Stadtgebiet komplett oder teilweise zerstört, schätzt von Salzen.

Auch jetzt noch erreichen Spätmeldungen den Bauhof, wenn etwa Spaziergänger weitere Schäden im Waldbestand oder an abgelegenen Wegen entdeckt haben.

Insgesamt aber hielt sich das Ausmaß der Verwüstungen durch den heftigen Sturm auf Achimer Gebiet vergleichsweise in Grenzen, betont der stellvertretende Bauhofleiter. Verletzt wurde niemand, und auch Großschäden an Häusern und Autos gab es nach bisherigem Kenntnisstand nicht.

Stadtplanerin Dr. Monika Nadrowska aus der Verwaltung weist in einer Pressemitteilung jedoch jetzt darauf hin, dass in städtischen Wäldern auch an den Rändern zur Wohnbebauung hin Äste heruntergefallen und ganze Bäume umgestürzt seien. Einige Exemplare würden nur noch von Kronen umstehender Bäume gehalten. Tote und abgerissene Äste könnten ebenfalls jederzeit von oben auf die Erde krachen.

Warnung vor Waldspaziergängen

Abseits der Forst- und Rettungswege und an den Waldrändern seien manche Schäden noch nicht beseitigt. Das Betreten dieser Bereiche sei daher gefährlicher als sonst. Gefahren drohten gerade auf Trampelpfaden wie im Bierdener Krankenhauswäldchen und im Stadtwald.

Die Verwaltung rät daher nachdrücklich, solche Pfade derzeit zu meiden und bittet grundsätzlich um besondere Vorsicht beim Betreten der städtischen Wälder.

Eine Baumkontrolle durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs habe es bereits gegeben. Besonders dringende Aufgaben seien inzwischen erledigt. Eine weitere Kontrolle sei in der kommenden Woche vorgesehen.

 la

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