Musiker und Comedians auf der Freibad-Bühne in Achim

Solight, Uga und Kasch planen Festival für Anfang September

„Feel-Good-Vibes mit Melancholie“ – dafür steht die Bremer Band Lenna. Die Band, die mittlerweile ein Trio ist, lädt das Publikum ein, Teil der Show zu sein.
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„Feel-Good-Vibes mit Melancholie“ – dafür steht die Bremer Band Lenna. Die Band, die mittlerweile ein Trio ist, lädt das Publikum ein, Teil der Show zu sein.

Achim – Ein Fisch muss ins Wasser, ein Künstler auf die Bühne – diese Idee steckt hinter der viertägigen Veranstaltung „Fisch muss schwimmen“ der Unternehmergemeinschaft Achim (Uga) in Kooperation mit dem Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch) und Solight Veranstaltungstechnik aus Achim. Ein Motto, das nach so langer pandemiebedingter Kultur-Abstinenz nicht besser gewählt sein könnte.

Das Festival, das einen Mix aus Musik und Comedy bietet, soll vom 2. bis 5. September – direkt nach den Sommerferien – im Freibad steigen.

„Von Donnerstag bis Sonntag begeistern fette Bass-Beats mit mehrstimmigem Gesang live und a capella, drei Bands bringen pures und hautnahes Festival-Feeling auf die Bühne, und beim Lachmuskeltraining mit Comedy Club und Klappmaul-Komiker Werner Momsen ist eine ansteckende, überschwängliche Heiterkeit nicht auszuschließen“, schreibt die Uga auf der eigens für den Konzertsommer eingerichteten Internetseite.

„Die Anregung für ,Fisch muss schwimmen’ kam von Ulrik Borcherdt und Kevin Marks von Solight“, erzählt der Uga-Vorsitzende Ingo Freitag. „Da haben wir natürlich sofort zugesagt.“ Für Freitag sei das Festival so etwas wie eine „Herzensangelegenheit“: „Ein Festival im Freibad – das hatten wir so noch nie.“ Die Vorteile liegen, auch in Sachen Hygienekonzept, auf der Hand: Es ist ein bereits abgeschlossenes Gelände, in der sich Einlasskontrollen leicht umsetzen lassen. Die Stromversorgung für die Bühne sei zwar eine Herausforderung, aber machbar. Nicht zu vergessen ist, dass sich die Freizeitstätte „nach der Sanierung in neuem Glanz präsentiert“, so Freitag.

Den Anfang macht am Donnerstag, 2. September, die A-capella-Band Maybebop, um 15 Uhr mit einem Kinderprogramm und um 19 Uhr mit einem Konzert für jung gebliebene Erwachsenen. „Vier Typen. Vier Freunde. Vier Mikrofone. Deutsche Texte. Bestes Entertainment: Maybebop. Die Presse schreibt, dass niemand ihrer entwaffnend ungekünstelten Art und ihrer Spielfreude widerstehen kann“, heißt es im Ankündigungstext.

Reibeisenstimme mit Gefühl: Björn Paulsen.

„Ein Abend, drei Acts, unvergesslich“, darauf kann sich das Publikum am Freitag, 3. September, in der Zeit von 18 bis 23 Uhr einstellen. „Das Akustik-Duo Fishbait Tree spielt Cover jener Musikgrößen aus den Genres Brit Rock und Grunge und trifft damit nicht nur den Geschmack des Publikums, sondern auch den Geist der Zeit.“

Als Zweites stehen an diesem Abend Lenna, nach eigenen Angaben deutscher Powerpop aus Bremen, auf dem Plan: „Geradliniger, handgemachter Gitarrenpop mit Hooks, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt“, heißt es. „Feel-Good-Vibes mit Melancholie, eine Kombination aus junger, kreativer Energie und erstaunlich musikalischer Abgeklärtheit.“ Als Teil des Popcamps und Bundespreisträger des „Treffens Junge Musik-Szene“, laden sie ihr Publikum ein, Teil ihrer Show zu sein.

Der Dritte im Bunde ist Björn Paulsen: „Der Sänger und Songwriter trifft mit seinem perfekt austarierten Mix aus Pop, Rock, Liedermachertum und nicht zuletzt seiner sofort wiedererkennbaren Reibeisenstimme einen Nerv“, versprechen die Veranstalter. „Seit mehr als zehn Jahren ist Björn Paulsen einer der beliebtesten und eigenständigsten deutschsprachigen Singer/ Songwriter“, lautet die Beschreibung auf Paulsens Internetseite. Er trat bereits auf unzähligen Festivals auf, bei denen er die Bühne mit Formationen wie Kettcar, Wingenfelder, Johannes Oerding, Axel Prahl, Max Giesinger, Glasperlenspiel und vielen anderen teilte. Zudem blickt er auf „gefeierte Shows im Vorprogramm von Santiano sowie diversen ausverkauften Headliner-Touren“ zurück. Björn Paulsens Songs drehen sich unter anderem um die „großen Tragödien des Lebens, mit Höhen und Tiefen und dem, was dazwischen liegt“.

In Urlaubslaune gibt sich Werner Momsen.

Weiter geht es am Samstag, 4. September, ab 19 Uhr mit dem Bremen-4-Comedy-Club. „Was einst als Bierdeckel-Idee begann, zählt nun Jahre später zu einer der erfolgreichsten Veranstaltungsreihen in Bremen und umzu.“ Der Club sei nicht nur bei Zuschauern beliebt, sondern zähle inzwischen bundesweit zu den wichtigsten Adressen der Comedy-Szene.

Freunde des typisch norddeutschen, schnodderigen Humors sind auch am Sonntag, 5. September, im Achimer Freibad bestens aufgehoben. Gleich zweimal, um 15.30 Uhr und um 19 Uhr, erweckt der gebürtige Badener Detlef Wutschik seinen Klappmaul-Komiker Werner Momsen zum Leben. Das Thema seines Programms lautet „Abenteuer Urlaub“: „In den angeblich schönsten Wochen des Jahres werden eine Menge komische Dinge gemacht, über die man während der Reise vielleicht nicht lachen kann, die aber hinterher, von außen betrachtet, sehr lustig sind“, geben die Veranstalter einen Ausblick auf Urlaubsfreuden à la Momsen.  

Die Veranstaltungen sind online einzeln buchbar, ein Festivalticket für alle vier Tage ist nicht vorgesehen.

www.achimer-sommerbuehne.de

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