140. Schützenfest in Langwedel 

Monika Rohrberg erklimmt zum dritten Mal den Thron

Das neue Königshaus beim Schützenverein Langwedel, sitzend: Königin Monika Rohrberg und König Andreas Söhl. 

Langwedel - Erstklassiges Wetter erfreute am Wochenende in Langwedel das Schützenvolk. Kein Wunder, dass das 140. Langwedeler Schützenfest bei toller Stimmung und sehr gutem Besuch, und zwar an allen drei Festtagen, zu Ende ging. Königin Monika Rohrberg und König Andreas Söhl führen das frisch gekrönte Königshaus an, das von Jugendkönig Jan Hendrik Huß und Schülerkönig Sören Glanz komplettiert wird.

Der Vorstand zeigte sich mit der Umsetzung neuer Ideen, dem Zuspruch der Mitglieder sowie dem Besuch der Bevölkerung mehr als zufrieden. Der 140. Geburtstag wurde gebührend gefeiert: Die Nachbarvereine aus Daverden, Dauelsen, Holtebüttel und Langwedelermoor waren mit großen Abordnungen vertreten. Dazu kamen die Freunde vom Schützenverein Dibbersen-Donnerstedt-Horstedt. Der SV Völkersen ließ sich wegen einer Kokurrenzveranstaltung entschuldigen.

Das Fest begann bei bestem Wetter am Donnerstag mit dem Kranzbinden der Ehrenpforten. Am Freitag stand der Kommers, inklusive diverser Schießwettbewerbe, auf dem Programm. Bei den sommerlichen Temperaturen saß das Schützenvolk nun wieder im Freien unter schattigen Bäumen – 2017 hatte das noch ganz anders ausgesehen.

Am Samstag holten die Schützen zu den Klängen des Spielmannzuges Nienburg Königin Mareike Behrmann aus der Marienstraße ab, danach ging es zum König Maik Huß. Die Marschroute in Richtung Langwedelermoor hatte es in sich. Auf halbem Weg schloss sich die Abordnung des SV Daverden dem Umzug an. Beim König stand der SV Langwedelermoor Spalier – ein imposantes Bild.

Wieder zurück auf dem Festplatz unterhalb des Burgberges, gab es dann für das Schützenvolk und ihre vielen Gäste Kaffee und selbst gebackene Torten. Beim Schießbetrieb ging es insbesondere um den Geburtstagspokal, den die eingeladenen Vereine unter sich ausschossen.

Ab 20 Uhr begann der Festball mit DJ Steffen. Bereits um 21 Uhr wurde es dann zur Freude des Vorstands „rappelvoll“: Das gute Wetter und das neue Konzept, unterhalb des Burgberges zu feiern, hätten zu diesem Erfolg beigetragen, fand die erste Vorsitzende Regina Aves, bis sie endlich das Geheimnis der neuen Königin der Langwedeler Schützen lüftete.

„Ich möchte nochmal Königin werden“, hatte sich Monika Rohrberg gewünscht, die bereits 1988 und 2012 die Königswürde trug und erst eine Sperre abwarten musste. Nun ging der Wunsch in Erfüllung. Ihr zur Seite stehen als erste Hofdame Anja Rinn und als zweite Hofdame die langjährige Damenleiterin Helga Osmers. Die Schützendamen des SV Langwedel dürfen sich also schon mal auf ein erlebnisreiches Schützenjahr einstellen.

König der Könige wurde Jürgen Luttmann mit dem besten Schuss.

Nach der langen Nacht ging es am Sonntag mit dem Katerfrühstück im Festzelt weiter. Axel Klenke hatte dort ein großes Büfett aufgebaut, zu dem die erste Vorsitzende viele Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft begrüßte. Unter ihnen waren Langwedels Bürgermeister Andreas Brand, Ortsbürgermeister Marco Behrmann, der Langwedeler Kulturverein und eine Abordnung des SV Daverden, um nur einige zu nennen. Und was wäre das Schützenfest ohne die Blaskapelle des TSV Daverden unter der Stabführung von Hermann Wahlers? Sie sorgte beim Frühschoppen für Stimmung. Nach dem Königsschießen ging es zum Mittagessen in das Vereinsgasthaus Klenke. Auch der neue König 2018 sollte nun verkündet werden.

Regina Aves machte es wieder spannend, und ehrte zunächst Jürgen Luttmann. Mit der besten „Zwölf“ (12er Ringscheibe / Perlkorn) wurde er zum König der Könige ausgerufen. Andreas Söhl bekam den „Jan-Müller-Pokal“ für den besten Schuss auf der Königsscheibe. Die Spannung stieg weiter, zweiter Ritter wurde Harald Nolte, zum ersten Ritter wurde Jürgen Luttmann ausgerufen.

Als Schützenkönig 2018 proklamierte Regina Aves den zweiten Vorsitzenden Andreas Söhl, und der wohnt in Allerdorf. Das Schützenvolk hatte aber bei der Hitze Glück: Der Umzug zum Annageln der Königsscheibe ging zu den Eltern in den Hollen, also ein kurzer Weg.

Das Fest nahm einen harmonischen Verlauf und endete in den späten Nachmittagsstunden. Der Schützenverein dankt den vielen Helfern, Funktionären, Sponsoren und der Freiwilligen Feuerwehr Langwedel für die Absicherung der Marschstrecke (weiterer Bericht folgt). 

 roh

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