Für 2,2 Millionen Euro modernisierte Gasmotoren des Blockheizkraftwerks Friedrichstraße voll in Betrieb / Beitrag zu weniger CO2-Ausstoß

320 Kunden werden mit Wärme und Warmwasser versorgt

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Einer der 1200-Kilowatt-Motoren im Blockheizkraftwerk an der Friedrichstraße. Foto. Hemmen

Achim - Für die aktuelle Heizperiode ist das Blockheizkraftwerk (BHKW) an der Friedrichstraße bestens gerüstet. Die 2012 für rund 2,2 Millionen Euro modernisierten Gasmotoren sind voll im Betrieb und sichern zirka 320 Kunden Wärme und Warmwasserbereitung. Auch die 2013 neu angeschlossenen 15 Mehrfamilienhäuser mit 60 Wohnungen der Kreisbaugesellschaft an der Friedrichstraße werden seit 2014 umweltschonend mit Fernwärme versorgt.

Die Verteilung erfolgt über ein wärmegedämmtes, unterirdisches Leitungsnetz. Eine Leckageüberwachung garantiert im Falle des Falles schnellstmögliche Abhilfe, erklärt Sven Feht, Vorstandssprecher der Stadtwerke Achim.

Gemeinsam mit Christian Müller, der für den reibungslosen Ablauf im BHKW zuständig ist, erklärt er die Arbeitsweise. Bei tiefen Außentemperaturen im Winter und somit hohen Wärmebedarf werden die mit moderner Brenntechnik ausgerüsteten Spitzenkessel zugeschaltet. Diese stehen auch für den Reservebetrieb zur Verfügung.

Das BHKW bringt eine Gesamt-Wärmeleistung von 8800 kW/Std. Die zirka 18,2 Millionen kWh der jährlichen Wärmeerzeugung decken den Bedarf von rund 800 Einfamilienhäusern.

Die Gasmotoren erzeugen Wärme aus dem Kühlwasser und dem Abgas. Über einen angeschlossenen Generator wird Strom erzeugt. Mit diese „Kraft-Wärme-Kopplung“ erreicht das BHKW eine besonders effiziente Ausnutzung des eingesetzten Erdgases von bis zu 90 Prozent. 2014 wurden 12,2 Millionen Kilowattstunden in das stadtwerkeigene Stromnetz eingespeist. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von etwa 4000 Haushalten.

Das BHKW wird über die Leitwarte der Stadtwerke Achim rund um die Uhr fernüberwacht. Der Notdienst steht 24 Stunden täglich an sieben Tagen der Woche zur Verfügung.

Einen maßgeblichen Beitrag zur Umsetzung des energie- und umweltpolitischen Ziels des Ausbaus der Kraftwärmekopplung zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes leistet das BHKW ebenfalls. Gegenüber der im bundesweiten Strom-Mix getrennten Stromerzeugung und der Wärmeerzeugung in Gaskesselanlagen werde der CO2-Ausstoß um zirka 2350 Tonnen und damit um etwa 25% gesenkt, erläutert Sven Feth.

hem

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