Mehr als die Hälfte der Realschulabsolventen können aufs Gymnasium gehen

Das Leben und sie sind bunt

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Fesselnde tänzerische Darbietungen an der Achimer Realschule.

Achim - „Das Leben ist bunt. Wir sind bunt“, lautet das Motto der Realschulabsolventen und könnte auch über ihrer gestrigen Abschiedsfeier stehen. 116 verlassen die Schule, mehr als die Hälfte mit dem zum Gymnasium berechtigenden erweiterten Sekundarschulabschluss I, 44 Prozent mit dem reinen Realschulabschluss und drei Jugendliche mit einem Abschluss auf Hauptschulniveau.

Fast 38 Prozent der jungen Leute nehmen schnell Kurs auf die Berufswelt, entweder mit einer Lehrstelle, einem Berufsvorbereitungsjahr oder einer Berufsfachschule. Etwas mehr als 38 Prozent streben zu Gymnasien oder Fachgymnasien. Fast 20 Prozent machen noch etwas Besonderes wie zum Beispiel ein Freiwilliges soziales Jahr. 3,5 Prozent wollen sich bei einer Wiederholung des letzten Schuljahres noch verbessern.

Wegweisende Worte für sie hatte der Ratsvorsitzende Hans-Jürgen Wächter, der dazu aufrief, die individuellen Stärken im künftigen Leben einzusetzen, wobei es keine Rolle spiele ob die auf intelektuellem, technischem, künstlerischem oder anderem Gebiet liegen. „Sie sind der Kapitän Ihres Lebens, setzen die Segel und bestimmen den Kurs, auch wenn Sie manchmal manövrieren müssen.“

Elternratsvorsitzende Ute Niedzielski, von Schulleiterin Christa Watermann nach achtjährigem Engagement mit Dankesworten verabschiedet, präsentierte Variationen des Begriffs Schatz, meinte damit auch die geistigen und persönlichen Schätze, die diese Realschulabsolventen besitzen, und bedauerte, dass der Schatz dieser Achimer Realschule von den Achimer Politikern gar nicht oder kaum geschätzt werde.

Schulleiterin Christa Watermann ging auf die Basics des Lebens ein, Familie, Freunde, Wissen, Fertigkeiten, Sozialkompetenz oder auch Freude und bekam selbst Beifall für die Aussage: „Denkt daran, Ihr seid die, die die Rente Eurer Eltern bezahlen müssen.“

„Wir sind bunt“ drückte sich dann in den kurzweiligen musikalischen, tänzerischen und szenischen Beiträgen unterer Klassen und der Abschlussklassen aus.

Beifallsstürme erntete auch wieder das Kollegium mit seiner traditionellen Nummer, eine musikalische Comedy „Ihr müsst hier bleiben und noch lernen“.

mb

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