Pastor Hoffmann und Achimer Politiker würdigen SoVD

Maxime seit nun 70 Jahren: Niemand soll abseits stehen

Feierliche Sozialverbandsversammlung im Bierdener Gasthaus „Zur Linde“-Meyer zum 70-jährigen Bestehen des Achimer Ortsgruppe.Auch Erinnerungen an die Zeit erster Treffen in der Windmühle wurden lebendig. - Foto: Hägermann

Achim - Wer glaubt, Mitglieder im Ortsverband Achim des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) seien nur gesetzteren Alters, der irrt. Cornelia Czapp, gleichzeitig Vorsitzende des Ortsverbandes und des Kreisverbandes, verwies bei ihrer Begrüßung des jetzt 70-jährigen örtlichen Verbandes auf zwei sehr junge Mitglie der.

Diese waren direkt nach ihrer Geburt von den Eltern im Sozialverband angemeldet worden und feierten nun schon ihre zehnjährige Mitgliedschaft. Dafür gab es den ersten Beifall auf der SoVD-Yersammlung im Gasthaus Meyer in Bierden. Es blieb nicht der letzte.

Cornelia Czapp skizzierte in der Folge die Arbeit des Sozialverbandes, dankte den Mitgliedern und bezeichnete diese als „Säule des SoVD“. Sie erinnerte bei der Würdigung des Ehrenamtes an eine Zeit, als für die Achimer Windmühle, wo die SoVD-Ortsgruppe untergebracht war, erst der Schlüssel vom Bahnhof geholt und dann noch das Gebäude beheizt werden musste, bevor an Arbeit und Hilfe für andere Menschen zu denken war. Heute wird am Standort Langenstraße 1 beraten und Zeit miteinander verbracht.

Pastor Dietrich Hoffmann sprach in seiner Rede von der Würde jedes Einzelnen und von einem Staat, der sich daran messen lassen müsse, wie er mit den Alten und Schwachen umgeht. „Menschlichkeit“, betonte Hoffmann, „hat den höchsten Rang.“

Der Pastor aus Bierden, seit Jahrzehnten Wegbegleiter der SoVD-Ortsgruppe Achim, erinnerte an christliche Werte wie „Liebe den Nächsten wie dich selbst“ und an die Notwendigkeit sozialer Gerechtigkeit. Der SoVD leiste dafür konkrete Arbeit. Zum Bespiel bei der Sicherung der Rente.

Reiner Aucamp, zweiter Bürgermeister Achims, begann seine kurze Festrede mit einem Zitat des Philosophen Karl Jaspers: „Was der Mensch ist, das ist er durch die Sache, die er sich zu eigen macht.“ Die Sache des SoVD sei der Beistand für andere Menschen.

Aucamp dankte für „großartige Arbeit“ und stets bewiesene soziale Verantwortung des Ortsvereins. Zu den Aktivitäten zählten Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen ebenso wie Tages- und Urlaubsfahrten, Adventsfeiern oder Klön- und Spielnachmittage.

Hans-Jürgen Wächter, aus der aktiven Politik gerade ausgeschiedener, langjähriger Ratsvorsitzender, äußerte ebenfalls Wertschätzung für den Ortsverband, nannte ihn eine „starke Stütze im gesellschaftlichen Gerüst“ und stellte sich hinter die SoVD-Maxime: „Kein Mensch soll abseits stehen.“

häg

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