Local Heroes-Regionalentscheid für drei Kreise im Kulturhaus Alter Schützenhof

Die Musikhelden stehen fest

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Die Fans fiebern mit ihren Favoriten auf der Bühne.

Achim - Von Hermann Hemmen. Die Local Heroes 2015 in den Landkreisen Verden, Rotenburg und Nienburg heißen „Another Girl Called Josephine“ und kommen aus dem Landkreis Rotenburg. Den zweiten Platz beim Regionalentscheid für Nachwuchsmusiker am Samstagabend im Achimer Kulturhaus Alter Schützenhof belegte Just aus Hoya. Die beiden Bands werden die Region in Hannover beim Landes-Halbfinale vertreten. Außerdem steht ein professioneller Studio- und Fototermin an.

Sechs Bands spielten um die Gunst einer Jury und des Publikums. Den Anfang machte Another Girl Called Josephine mit einem für eine Funkrock-Formation durchaus üblichen krachend lauten Titel. Mit vollem Körpereinsatz boten Gitarrist Nick Bader, Sänger Jan Philip Grüthusen, Bassist Leon Barzick und Schlagzeuger Tobias Karstens sowohl Funk als auch Melancholisches in einer soliden Weise. Die vier präsentierten in einem variablen Stil Musik, auf die sie Lust hatten.

Mit Rock/Pop im Singer-Songwriter Stil und deutschen Texten folgte Double Bind aus Thedinghausen. Ihre Texte, die auf eigener Lebenserfahrung beruhen, tragen sie mit überraschender Instrumentierung vor. Nicolai Usbeck (Gesang und Gitarre), Frederic Knaack (Bass) und Matthias Nitsch (Percussion und zweite Stimme) bringen mit ihrem gefühlvollen Stil das Publikum zum Mitklatschen.

Mit einer überzeugenden Bühnenpräsenz und dreistimmigem Gesang übernahm Just aus Hoya die Bühne. Ihre eigenen Texte beschreiben den Alltag, Träume und Wünsche der Jugendlichen. Ihr breites musikalisches Spektrum und die Interaktion mit dem Publikum kamen gut an. Die Gitarristen/Sänger Hendrik Schumacher und Sebastian Mayer sowie Bassist Jannis Klettke und Schlagzeuger Julian Marz machten sich die Bühne zu ihrem Spielplatz für pure Spielfreude.

Als dann Project Thunderbolt aus dem Landkreis Rotenburg die Bühne betrat, war es vorbei mit den leisen Tönen. Gitarrist/Sänger Felix Henke und Arne Bentfeld (Bassist) Artur Kukuschkin und Schlagzeuger Tim Kuneke ließen über ihren Stil keinen Zweifel aufkommen; Heavy- und Thrashmetal in einem Musikstil der schwer einzuordnen ist. Die vier Musiker sind mit Heavy Metal aufgewachsen, und dieses Lebensgefühl zeigen sie auf der Bühne.

Ebenfalls nicht leise waren dann The Supersonic Speeds aus Scheeßel. In einer temporeichen Bühnenshow und einem kraftvollen Sound rockten Gitarrist/Sänger Lars Wilkens, Bassist Matthias Röhrs und Schlagzeuger Michael Wilkens die Bühne. Ihre eigenen Texte und der gefällige Punkpop- Sound animierten zum Mitklatschen.

Den Abschluss des Regionalentscheids bildete die Achimer Band Private Balcony. Sänger Jonas Lücking, Gitarrist Kannis Benstein, Basist Maurice Blum, Sologitarist Niklas Benstein und Schlagzeuger Paul Pfeifer boten ihren Fans gute Partymusik. Rockmusik in verschiedenen Stilrichtungen von Red Hot Chilli Peppers und Metalica. Mit The waves of misery (Text Niklas Benstein) beendeten die Achimer den Wettbewerb.

Für die Juroren Dennis Meinken, Til Simon, Torben Meyer, Andree Klose, Frank Schneider und Peter Muller war es keine leichte Aufgabe, bei dieser Vielfalt an Musik eine gerechte Entscheidung zu treffen. Nach 40 Minuten und einem auAuftritt der Vorjahreshelden Mundane war die Entscheidung dann gefallen.

Einen zweitägigen Bandworkshop mit Liveauftritt im Kasch mit Coaching durch die Musikschule Til Simon erhalten zudem Another Girl Called Josephine, Double Bind, Just und The Supersonic Speeds.

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