Letztes Konzert in der Reihe „Songs & Whispers“ unter seiner Regie begeistert

Benkel singt zum Abschied

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Matt Boylan-Smith, Peter Crawford und Nico Rivers bedanken sich mit „Ring of Fire“ bei Wirt Oliver Benkel.

Achim - Von Herman Hemmen. Beim letzten Konzert in der Reihe „Songs & Whispers“ unter seiner Regie trat der scheidende Katakomben-Wirt Oliver Benkel sogar selbst als Sänger auf die Bühne. Aber auch sonst war es für das Pub-likum im Musikkeller ein spannender Sonntagabend.

Die erste Überraschung kam in Form von Peter Crawford. Der Engländer mit seiner kraftvollen, souligen Stimme trat spontan auf, als „Warm-Up“, wie er sich selbst ankündigte. Er nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Americana-Folk-Rock-Reise mit seinem eigenen unverwechselbaren Stil. Mit anhaltendem Beifall zeigte das Publikum seine Zufriedenheit.

Der Bostoner Singer- Songwriter Nico Rivers kam anschließend mit Folk und modernem Pop daher, äußerst rhythmisch. Während seines Auftritts schnellte sein Fuß zwischen seinem Koffer und Tamburin hin und her, gleichzeitig klimpert er auf der Gitarre und zauberte Melodien aus seiner Mundharmonika hervor. In seinen Songs erzählte er aus seiner Jugendzeit, über Partys und „Dinge, die ich heute nicht mehr machen würde“. Er ließ das Publikum wählen, ob Neil Young oder The Rolling Stones als nächstes gespielt werden sollten. Rivers entschied, dass beides geht und brachte Youngs „Hart of Gold“ und „Honky Tonk Woman“ von den Stones.

Der nach ihm kommende Australier Matt Boylan-Smith beeindruckt mit seiner Stimme, der akustischen Gitarre und seinen perfekt eingesetzten Loops, kurz: mit Konzertvolumen. Als er „It's not time to make a change“ und „Halleluja“, als kleine Anspielung auf den personellen Wechsel in den Katakomben anstimmt, dabei teilweise a Capella singt und das Publikum begeistert mitmacht, ist die Stimmung großartig.

Zum Abschluss bittet er Peter Crawford und Nico Rivers auf die Bühne, und gemeinsam bedanken sie sich mit dem Cash-Klassiker „Ring of Fire“ bei Oliver Benkel für dessen Arbeit als Konzertveranstalter. Die anschließend frenetisch vom Publikum geforderte Zugabe nutzt Rivers, um den Wirt auf die Bühne zu bitten. Mit Unterstützung von Leonie Mindermann und Rivers Gitarrenbegleitung schmettert Benkel das allerletzte Lied „I lost myself“.

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