Windtürme an Bollener Landstraße:

Letzte große Flügel kommen an

Die Einzelteile für die Windkraftanlagen liegen bereit. Schon bald werden an der Bollener Landstraße die Montagearbeiten beginnen.
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Die Einzelteile für die Windkraftanlagen liegen bereit. Schon bald werden an der Bollener Landstraße die Montagearbeiten beginnen.

Uphusen – „Die letzten großen Flügel kommen am Wochenende“, und bis 6. Oktober sollen sämtliche Teile angeliefert sein, teilte Bernd Kettenburg, Vizechef der Achimer Stadtverwaltung, im Uphuser Ortsausschuss mit. Die Schwertransporte zu den neuen großen Windkraftanlagen an der Bollener Landstraße waren ein Thema auf der jüngsten Sitzung. Voraussichtlich gegen Ende des Jahres nehmen die Windtürme ihren Betrieb auf.

Die große Zulieferstraße werde zurückgebaut, und anschließend seien entstandene Schäden zu beheben.

„Mehrere große Bäume an der Landesstraßenböschung wurden gefällt“, stellte Herfried Meyer (SPD) fest. Es müsse darauf geachtet werden, dass diese angemessen ersetzt „und nicht einfach kleine Bäume nachgepflanzt werden“. Ersatzpflanzungen oder Entschädigungszahlungen, das sei alles eindeutig festgelegt, versicherte Kettenburg.

Weil der Bau von Windkraftanlagen zur Energieversorgung bundesweit erheblich forciert werden soll, sind allerdings weitere große Transporte schon absehbar. So stehen die Anlagen auf Bremer Seite laut Kettenburg „kurz vor dem Repowern“, also vor der kompletten Erneuerung zwecks Leistungssteuerung. Und „ob nicht auch auf der anderen Seite der Bollener Landstraße zusätzliche Anlagen gebaut werden, ist keineswegs ausgeschlossen“, gab Meyer zu bedenken. Auch dieser Bereich gehöre zum Vorranggebiet für Windenergieerzeugung.

Deshalb müsse vielleicht die schmale Autobahnbrücke an der Bollener Landesstraße wegen der Transporte entsprechend „ertüchtigt“ werden. Eine solche Maßnahme sei aber nur mit viel Kostenaufwand, längeren Sperrungen auch der Autobahn und womöglich einem Extra-Planfeststellungsverfahren zu bewältigen, erläuterte Kettenburg. Daher kämen für ihn eher andere Windkraft-Vorranggebiete etwa zwischen Embsen und Oyter See oder in Badenerholz für den Bau weiterer Anlagen infrage.  la

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