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Kurzfilmwettbewerb: Zwei Filme aus Achim nominiert

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Dreh für das Musikvideo „Schachfeld“ am Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium: Rebekka Airich (links) fängt hier mit Hilfe von Mia Guttormsson vom Verein Blickwechsel den Rap ihres Mitschülers Alexander Kaul mit der Kamera ein.

Achim/Hannover - Was tun gegen Mobbing und sexuelle Gewalt, Ausgrenzung und Vorurteile? 71 Schülerfilmteams aus Niedersachsen widmeten sich dem Thema für den Kurzfilmwettbewerb von Blickwechsel, dem Verein für Medien- und Kulturpädagogik in Göttingen, und Markus Götte vom Königsworth Medienbüro.

Unter dem Wettbewerbsmotto „ganz schön ungerecht, gegen Inklusion und Ausgrenzung“ drehten Schüler der Klassen 8 bis 10 spannende und anrührende Kurzfilme über (Un-)Gerechtigkeiten in barrierefreien Drehbuch- und Film-Workshops. Ihre Lehrer-innen erlernten das Filmhandwerk.

Elf Filme sind nun für die Endausscheidung nominiert worden. Gleich zwei Filme davon stammen von Schülern des Achimer Cato-Gymnasiums.

Kurzfilm „Liebes Tagebuch“

In dem dramatischen Kurzspielfilm „Liebes Tagebuch“ widmen sich Cato-Schüler dem Thema sexueller Missbrauch. Dabei erzählen sie die Geschichte einer 14-Jährigen, die von ihrem Vater zur Prostitution gezwungen wird. Die jungen Filmemacherinnen verarbeiten dabei aktuelle Gerichtsverfahren zu sexueller Gewalt gegen Minderjährige in einem fiktionalen Stoff.

Film „Khäoz“

Im Film „Khäoz“ der Achimer Gymnasiasten geht es um Hass, Neid, Missgunst und Familienstreit. In ihrem Rap-Musikvideo prangern die Schüler die Ungerechtigkeiten und Unversöhnlichkeiten an, die sich Menschen im Alltag gegenseitig antun, und fordern mit musikalischen Mitteln zum Umdenken auf.

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Noch bis zum 3. Februar um 24 Uhr können Zuschauer ihren Lieblingsfilm wählen und diesem zum Publikumspreis verhelfen. Der Schülerfilm mit den meisten Klicks und Likes bei YouTube gewinnt, schreibt „ganz schön ungerecht“ auf dem YouTube-Kanal. Dieser wird in den regionalen Fernsehsendern und in ausgewählten regionalen Kinos in Niedersachsen präsentiert.

Die Top-Filme aus Niedersachsen anschauen und liken können Sie im YouTube-Kanal. Weitere Infos gibt es auch auf der Facebookseite.

Preisverleihung in Hannover

Die große Filmparty mit Preisverleihung findet am 8. Februar um 11 Uhr im Astor Grand Cinema Hannover statt - der Saal ist bereits ausgebucht, heißt es auf der „ganz schön ungerecht“-Homepage. Dort werden die Preise der Jury um die Schauspielerin mit Down Syndrom Juliana Götze und der Publikumspreis überreicht. 

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