Kabarettist Jess Jochimsen Sonntag im Kasch

„Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?“

Jess Jochimsen nimmt die „Familie als Keimzelle des Staates“ und auch diesen Staat selber kabarettistisch aufs Korn.

Achim - „Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?“Ausgangspunkt von Jess Jochimsens so betiteltem Kabarettprogramm sind seine preisgekrönten Geschichten über seinen chaotischen Sohn Tom und den „ganz normalen Wahnsinn der Erziehung“. Am Sonntag, 25. September, gastiert Jochimsen um 19 Uhr im Kasch.

Er schnürt dort fürs Publikum laut Ankündigung „ein Paket mit Texten, Liedern und Dias, um gegen die Zumutungen der Gegenwart zu Felde zu ziehen“.

Seine Ausgangslage: Während andere Kinder darauf gedrillt werden, ihre Eltern glücklich zu machen, verschönert Tom lieber Wahlplakate, sagt unliebsamen Verwandten und Ordnungshütern die Wahrheit und zieht in der Schule einen Wettring mit Fußballbildchen auf.

Der Vater hat alle Hände voll zu tun, dem kindlichen Anarchismus Herr zu werden. „Aber wer oft genug dem elitären Elterngetöse und dem deutschen Sicherheitsfanatismus gelauscht hat, in dem reift die Erkenntis: Lieber Rabenvater als Tigermutter!“, so Jochimsen.

Und weil die Familie als „Keimzelle des Staates“ gepriesen werde, wird er auch diesen „Staat“ unter die Lupe nehmen sowie das Gebahren der Politik und die Auswüchse der Macht. Denn darum geht’s diesem Mann: Sagen, was Sache ist – und was Sache sein könnte.

Jess Jochimsen präsentiert somit eine „Hommage an den kindlich unverstellten Blick auf die Welt – mit Mut zur Improvisation, mit Liebe zu anrührender Komik, mit Lust auf aktuelle politische Breitseiten und gegen alle Trends“. Ein immer wieder einmaliger Abend wird den Besuchern der Vorstellung versprochen.

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