Umzug nach fast 100 Jahren

Die Kreissparkasse am Kreisel

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Der Neubau der Kreissparkasse am Achimer Kreisel könnte Achim ein weiteres Zentrum geben und die Innenstadt enorm aufwerten. Auf dem Grundstück der alten Sparkasse wären neue Entwicklungen in der Fußgängerzone möglich.

Achim - Die Kreissparkasse Verden hat eine für die Stadtentwicklung Achims bedeutende Entscheidung getroffen: Sie will am Achimer Kreisel auf dem ehemaligen Scherf/Rüheschen Baustoff-Gelände einen imposanten Neubau errichten und das alte, bald 100 Jahre alte Sparkassengebäude in der Fußgängerzone Obernstraße verlassen. Über diese Grundsatzentscheidung informierten Montagabend die KSK-Vorstandsvorsitzende Silke Korthals und ihre Vorstandskollegen Matthias Knak und Dennis Gläß.

Dass die Sparkasse sich mit dieser Entscheidung so lange Zeit gelassen hatte, lag nach ihren Angaben an den Besonderheiten dieses Grundstücks mit erheblichem Gefälle, dem schwierigen Prozess „Kunst trifft auf Praxis“ und dem Nachdenken über die Sparkasse in der digitalen Zukunft. Schon immer war klar, dass Achim für das Geldinstitut ein extrem wichtiger Standort ist und dass es sich nicht rechnen würde, das alte Gebäude zu sanieren.

Man will es verkaufen an Interessenten, die in der Fußgängerzone dann neue Akzente setzen können. Auch der Immobiliencenter kann dann sein separates Gebäude ieder verlassen.

Das neue Sparkassengebäude am Kreisel, der Begegnung zweier Landesstraßen und am Eingang der Fußgängerzone, soll den Bereich enorm aufwerten nach Plänen des Düsseldforfer Architektenbüros Rhode, Kellermann, Nawrowsky, in die sich alle Entscheider „verliebt“ haben.

Der geschlemmte KlinkerNeubau mit Panoramafenstern und allerlei alternativer Energie soll sich an der Straße Am Schmiedeberg und der Obernstraße bis zur Großen Kirchenstraße entlangziehen, drei einsehbare Stockwerke, barrierefreien Vorder- und Hintereingang haben und über der Erde sowie in einer Tiefgarage 60 Parkplätze bieten. 4500 QuadratmeterNutzfläche enthält das Projekt.

Architektonische Offenheit und Transparenz bei gleichzeitiger Diskretion für den Kunden sind seine Merkmale. Richtung Kreisel und Fußgängerzone ist ein Vorplatz zum Verweilen von 400 Quadratmetern vorgesehen.

Übers Geld für das ganze Vorhaben reden die Sparkassenchefs diesmal öffentlich nicht.

Noch sind auch einige Hürden zu überwinden. Die Kreisspakasse muss das Grundstück noch erwerben und zusammen mit dem anderen Investor für ein Wohnprojekt dort einen gemeinsamen Bauantrag vorlegen, der in einen neuen Bebauungsplan mündet. Stadt beziehungsweise Kreis müssen alles noch genehmigen.

Realistisch betrachtet, könnte frühestens Ende 2018 Einweihung gefeiert werden für die neue Kreisparkasse am Kreisel, unterstreicht die KSK-Spitze.

mb

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