Jüngste Siegerin ist erst sechs Jahre alt

Kreisgeflügelschau in Achim-Baden

Die besten Züchter und Nachwuchsstar Lea Streffing zum Teil mit ihren Siegertieren: (v.l.) Hinrich Hashagen Luis-Paul Köster, Hartmut Brüns, Lea Streffing (vorne) Harry Grimschitz, Simon Meyer und Karl-Heinz Biel.
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Die besten Züchter und Nachwuchsstar Lea Streffing zum Teil mit ihren Siegertieren: (v.l.) Hinrich Hashagen Luis-Paul Köster, Hartmut Brüns, Lea Streffing (vorne) Harry Grimschitz, Simon Meyer und Karl-Heinz Biel.

Achim-Baden – Während der Coronazeit war Rassegeflügel zu züchten ein prima Ausgleich für alle Unannehmlichkeiten oder Auflagen. Und wer neu zum Hobby gekommen oder ein alter Hase ist, der möchte seine Zuchtergebnisse auch präsentieren und von geschulten Juroren bewerten (kören) lassen. „Dies ist unabdingbar, um eine erfolgreiche Zucht von zum Teil vom Aussterben bedrohte Rassen zu erhalten“, sagte der oberste Bewertungsrichter Edmund Schmidt aus Verden.

Der Kreisverband Aller-Weser-Wümme war nach zwei Jahren entsprechend froh, solch eine Schau für seine Züchter anbieten zu können. Mit dem Geflügelverein Achim und Mitgliedern aus dem Kreisverband war es am Wochenende möglich, eine Veranstaltung in der Größenordnung von fast 1000 Tieren in der Lahofhalle in Baden über die Bühne bringen zu können.

Das Ausstellungsdomizil, das in der Region zu den schönsten zählt, hatte wieder die Stadt Achim zur Verfügung gestellt. Es zog Züchter aus ganz Norddeutschland an. Die weiteste Anfahrt hatte Oliver Loose aus Heiligenhafen an der Ostsee, dem der Weg zur Sonderpräsentation Antwerpener Bartzwerge nicht zu weit war.

Die jüngste Ausstellerin war mit sechs Jahren Lea Streffing aus Grasberg, die ihren Opa als Unterstützer dabei und gleich ordentlich abgesahnt hatte. Sowohl bei den Zwerghühnern als auch in der Hühnergruppe wurde die junge Dame Kreisjugendmeisterin und hielt ganz stolz ihren schwarzen Zwerg-Australorps für das Siegerfoto in die Kamera.

Kreisvorsitzender Sascha Brinkmann konnte durch die sehr guten Besucherzahlen vor allem am Sonntag einen Trend zur Hühnerhaltung ausmachen. „Und da sind sie bei uns gerade richtig, weil wir eine schier unendliche Breite an wunderschönen Hühnerrassen oder Zwerghühnern in verschiedenen Farben bieten können. Zwar immer nicht gleich und sofort, aber wir stellen oft Kontakte zu entsprechenden Züchtern her“, sagte der Kreisvorsitzende.

Und so bot sich dort ein buntes Bild an Rassegeflügel, wo sich sonst die Volleyballer die Bälle um die Ohren schmettern. Sonderdarstellungen von Antwerpener Bartzwergen, Modenesertauben, Orientalischen Rollertauben oder Australorpshühnern und Zwerg-Australorps steigerten das Niveau und die Vielfalt der Schau um ein Vielfaches.

Neben dem Trend zu mehr Hühnern fiel auf der anderen Seite auf, dass Wassergeflügel schon mal mehr zu sehen war, stellte Brinkmann fest. Kreismeister Wassergeflügel wurde Harry Grimschitz aus Grasberg. Sieger in der Hühnerabteilung wurde Hartmut Brüns aus Morsum, und Hinrich Hashagen aus Etelsen gewann die Abteilung Zwerghühner. Karl-Heinz Biel aus Ottersberg war Gewinner bei den Tauben. In der Jugend gewann Lea Streffing aus Grasberg zwei Titel, und die Kreisjugendmeisterschaft bei den Tauben geht nach Morsum an Simon Meyer.

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