Nach Sperrung vom 25. bis 27. Juli dreht sich an Embser Landstraße alles im Kreis

„Kreisel ist eine runde Sache“

Ein Traum wird wahr: Achims zweiter Kreisel steht kurz vor der Vollendung. - Foto: Hemmen

Achim - „Der Kreisel ist eine runde Sache“, sagt Achims Verkehrsplaner Stefan Schuster und meint damit nicht die Form, sondern den Fortschritt, die Ausführung und die Einhaltung der Kosten beim Kreisel an der früheren Kreuzung Embser Landstraße/Schwalbenstraße/Am Freibad. Von Montag bis Mittwoch, 25. bis 27. Juli, wird der Kreisel seinen letzten Schliff, die oberste Fahrbahndecke, bekommen. An diesen drei Tagen wird die Embser Landstraße in diesem Bereich kpmplett gesperrt sein.

Auch um diese Botschaft „unters Volk“ zu bringen, hatte gestern Schuster an der Baustelle zum Pressetermin eingeladen; mit dabei auch Frank Lehnert, Bauleiter der ausführenden Firma Stehnke, und Jens Fiebelkorn vom Planungsbüro Born und Ermel. „Wir sind im Plan“, befanden sie; zeitlich und auch bei den Kosten von 710 000 Euro, die sich Stadt und Land teilen. Eine Bilanz, die man wirklich nicht bei jeder Baustelle ziehen kann.

Nach der offiziellen Begutachtung wird sich spätestens ab dem 29. Juli hier der Verkehr im Kreise drehen können. Die Straße Am Freibad wird wegen einer Kanalsanierung noch etwas länger als Baustelle erhalten bleiben. Auch für die ungehinderte Zufahrt der dortigen Feuerwehr wird nach Kreiseleröffnung noch gearbeitet werden.

Viele in der Region werden froh sein, dass mit dem Kreisel die unübersichtliche und nicht ungefährliche Kreuzung der Vergangenheit angehört. Für Planer Jens Fiebelkorn bringt der Kreisel in erster Linie einen verbesserten Verkehrsfluss und eine Reduzierung der Lärmbelästigung um etwa 2 dB(A). Die Unfallgefahr werde, auch durch den neuen Radweg und die Querungshilfen, verringert. „Hier fahren täglich bis zu 15 000 Fahrzeuge, etwas weniger als beim Gieschen-Kreisel mit 20 000 Fahrzeugen am Tag“, sagt er.

Beschwerden sind bisher bei Bauleiter Frank Lehnert kaum eingegangen. Lediglich der Arbeitsbeginn um 6:30 sei für einige Anwohner etwas sehr früh gewesen, berichtet der Bauleiter. Dafür hat er Verständnis, aber keine Alternative.

Auch Stefan Schuster kann keine nennenswerten Beschwerden nennen, zeigt aber Verständnis für die entstandenen Unannehmlichkeiten, vor allem für die älteren Anwohner in der „Vogelsiedlung“, die auf Gehhilfen angewiesen sind.

Zu denen, die das Ende der Bauarbeiten herbeisehnen, gehört Nicole Schrötter, Leiterin der dortigen Westfalen- Tankstelle..Seit Anfang Mai sei es hier sehr ruhig ,und extreme finanzielle Einbußen seien spürbar.

Sie kommt sich schon als Baustelleninformation vor, denn viele Lkw-Fahrer, vor allem ausländische, die die Verkehrsschilder nicht beachtet hätten, wollten wissen, wie die Baustellen zu umfahren seien. Auch beim Wenden von Lastern auf der Tankstelle ist schon einiges kaputt gegangen. Aber auch das wird spätestens Ende des Monats vorbei sein. - hem

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