Ukrainischer Männerchor „Gregorianika“ begeistert

Konzert löst sogar Freudentränen aus

Der ukrainischer Chor „Gregorianika“ gab ein bemerkenswertes Konzert mit einstimmigen Chorälen und mehrstimmigen Chorgesängen in der katholischen Achimer St. Matthiaskirche. - Foto: Hemmen

Achim - Mit einer Premiere gehe es jetzt nach einer Sommerpause in der Reihe „Musik in St. Matthias“ weiter, stimmte Rüdiger Dürr seitens dieser katholischen Kirchengemeinde alle Besucher auf das „Gregorianika“- Konzert in der St. Matthiaskirche an der Meislahnstarße ein.

Der ukrainische Chor gastierte dort nämlich mit seinem neuesten Programm „In Medias Res“ unter der Leitung von Dirigent und Chorleiter Oleksiy Semenchuk.

Sieben Männer in Mönchskutten präsentierten A-capella sowohl einstimmige Choräle als auch mehrstimmige Chorgesänge.

Das Programm „In Medias Res“ soll beweisen, dass „Gregorianika“ sich bewusst und mit voller Hingabe der „Neo Gregorianik“ angenommen haben. Dass gregorianische Weisen heute modern und zugleich zeitlos klingen können, bewiesen die sieben Männer auf beeindruckende Weise.

Bogen vom Mittelalter zur Moderne geschlagen

Sie boten ein abwechslungsreiches, 90-minütiges Programm, in dem nicht nur klassische gregorianische Choräle zu hören waren, sondern auch neue Eigenkompositionen. Damit schlugen die Sänger einen musikalischen Bogen vom Mittelalter in die Moderne.

Der Chor bot ein unvergleichliches Hörerlebnis. Serhiy Rybyn der in „Knight in Shining Armour” mit seinem Sologesang begeisterte, sei nur als Beispiel genannt.

Mit ihren gewaltigen und kraftvollen Stimmen verursachten „Gregorianika“ Gänsehaut bei vielen Zuhörern, und in der St. Matthiaskirche breitete sich von Anfang an ein mittelalterliches Ambiente aus.

Die tiefe Spiritualität und der glasklare Klang dieses Chores garantieren, dass die klassische Gregorianik nichts von ihrer Faszination verliert. Durch die außergewöhnliche Akustik in der St. Matthiaskirche wurde der atemberaubende Gesang noch besonders hervorgehoben.

Als am Ende „Guten Abend Gute Nacht“, aus sieben ukrainischen Männerkehlen erklingt,löst das bei einigen im Publikum sogar Freudentränen aus.

„Gregorianika“ versetzte mit der einfachen Präsentation, der Brillanz der Stimmen und einer mystischen Atmosphäre in Zeiten zum Träumen zurück und bot damit auch schöne Momente zum Innehalten.

Es war ein Konzertabend, der lange in Erinnerung bleiben wird.

hem

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