Das Kasch setzt seine Reihe „Statt ins Bett ins Kabarett“ fort

Komisch, musikalisch und unterhaltsam

Ein Kabarettkonzert geben Beckmann und Griess. Foto: Agentur

Achim – Mit vielen unterschiedlichen Künstlern startet das Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch) Ende August ins herbstliche Programm der Reihe „Statt ins Bett ins Kabarett“ immer sonntags um 19 Uhr.

Den Auftakt machen am 25. August Pago Balke und die Zollhausboys featuring Selin Demirkan. Unter dem Titel „… geht weiter …“ stehen Songs, Poetry und Kabarett aus Bremen, Aleppo und Kobani auf dem Programm. „Kultur kann dabei helfen, Geschichten lebendig zu erzählen, Menschen zu berühren, zu erheitern und bei aller Dramatik auch zu unterhalten“, heißt es in einer Mitteilung des Kasch dazu.

Zwei Wochen später, am 8 September, ist Stefan Waghubinger mit seinem Programm „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ zu Gast im Kasch. In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft, heißt es in der Ankündigung. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. „90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe“, teilt der Veranstalter mit.

„Echt jetzt“ heißt es am 22. September, beim Kabarett mit HG Butzko. Die wirklich Mächtigen sitzen ihm zufolge nicht auf den Regierungsbänken in den Parlamenten, oder an der Wall-Street, die wirklich Mächtigen sitzen im Silicon Valley. Und genau dorthin hat HG Butzko diesmal seine investigativen Recherchefühler ausgestreckt, Hinter- und Abgründe beleuchtet, und Erschütterndes herausgefunden. Die Zuschauer erwartet laut Mitteilung „eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie ,umme Ecke' stattfinden“.

Ein Kabarettkonzert unter dem Titel „Was soll die Terz …?“ mit Beckmann und Griess steht am 27. Oktober auf dem Programm. Timm Beckmann, Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises, und Markus Griess aus der Popolski-Show bringen sie alle auf die Bühne: den Paten und Rocky, Tschaikowski und Led Zeppelin, Leo und Kate, Mozart und die Foo Fighters – und wenn man Pech hat, dann sind die beiden auch noch so richtig in Schlagerlaune. Mit Klavier, E-Gitarre, Soundmaschine und Gesang preschen die beiden Männer einmal durch die komplette Musikgeschichte. Mit Witz und Wortakrobatik lassen die beiden das interaktive Kabarettkonzert vom Stapel, das aus Zuschauern Mitspieler macht, während Timm Beckmann und Markus Griess versuchen, sich gegenseitig zu „über-beat-en“, wie das Kasch mitteilt.

Weiter geht’s am 17. November mit „Flüsterzweieck“ und dem Programm „Stabile Eskalation“. Das Kabarettduo aus Österreich probt Laut Agentur-Mitteilung den Aufstand und durchstreift unsere Komfortzone auf der Suche nach der Eskalation.

Und zu guter Letzt gestalten am 8. Dezember drei Kabarettisten gemeinsam einen Abend. Mit dabei Liese-Lotte Lübke mit ihrem musikalisches Abenteuerkabarett „Und wenn schon ...“, Tino Bomelino mit „Man muss die Dinge nur zu Ende“ und Liza Kos fragt das Publikum „Was glaub‘ ich, wer ich bin?!“.

Das Kasch bietet für die Kabarettreihe zwei Abonnements an: Ein Voll-Abo zum Preis von 98 Euro (ermäßigt 72 Euro) sowie ein Wahl-Abo für vier der sechs Auftritte für 68 Euro (ermäßigt 50 Euro). Die Abos sind übertragbar. Bestellungen sind per E-Mail möglich an silke.thomas@kasch-achim.de. Bis zum 15. August sind noch Abos zu bekommen, teilt Thomas mit. Die Abokarten können nach der Sommerpause des Kasch ab 12. August oder zur ersten Veranstaltung abgeholt werden. Einzeltickets sind auch in der Geschäftsstelle des Achimer Kreisblatts erhältlich.  sb

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