Kniffelige Tierrettung in Achim-Baden

Feuerwehr holt Reh aus Regenrückhaltebecken

Geschafft: Ein Feuerwehrmann entlässt das gerettete Reh in die Freiheit.
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Geschafft: Ein Feuerwehrmann entlässt das gerettete Reh in die Freiheit.

Baden – Zu einer kniffligen Tierrettung wurde die Feuerwehr Achim-Baden am späten Donnerstagnachmittag alarmiert. Anwohner hatten in einem Kanalschacht, der in ein Regenrückhaltebecken mündet, ein hilfloses Reh entdeckt. Vermutlich war das Tier durch das Wasser des Regenrückhaltebeckens geschwommen und so in das Rohr gelangt. Der einzige Fluchtweg war mit einer Kante versperrt, die das schwimmende Tier nicht überwinden konnte.

Mit einem Schlauch, den die Feuerwehrleute über das Wasser zogen, versuchten die Ehrenamtlichen, das Reh zur Kante zu treiben. Dort war mit einer Leiter eine provisorische Ausstiegshilfe angebracht. Jedoch flüchtete das Tier zurück in den Kanal.

Das Reh war gefangen im Regenrückhaltebecken.

Nach einigen ratlosen Momenten entschied sich der Einsatzleiter, einen seiner Leute mit passender Kleidung und abgesichert mit einer Leine in den Schacht zu schicken. Damit das Tier nicht wieder zurück ins Becken flüchtet, wurde der Ausfluss mit Steckleitern versperrt. Nach einigen Minuten konnte der Feuerwehrmann im Kanal das Tier greifen und ans Tageslicht bringen. Dort wurde das laut kreischende Reh in die Freiheit entlassen. Bambi flüchtete zurück in die Badener Wesermarsch.

„Plötzlich wurde aus dem hilflosen Reh ein Großeinsatz. Aber der glückte. Das Reh ist freigekommen dank dem Einsatz der Badener Feuerwehr“, sagte Jagdpächter Christian Busch. Solche Situationen mit Tieren kämen zum Glück selten vor. „Ich weiß auch nicht, wie das Reh da rein gekommen ist, und ich weiß auch nicht, was es dort zu suchen hatte.“  

Von Christian Butt

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