30 Krippen- und 75 weitere Plätze für die Kleinsten

Kita Hallesche Straße startet im neuen Jahr

Neue Einrichtung für die Kleinsten an der Halleschen Straße. - Foto: Brodt
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Neue Einrichtung für die Kleinsten an der Halleschen Straße.

Achim - Die junge Generation, der der Abenteuerspielplatz an der Halleschen Straße in Achim-Nord vor vielen Jahren wegen ihres Lärms und fehlgeschossener Bälle genommen worden war, hat sich den Platz zurückerobert; allerdings in Form eines Kindergartens, der bereits zu Beginn des neuen Jahres seinen Betrieb aufnehmen wird.

Da Achim eine wachsende und kinderreiche Stadt ist, entstand auch hier auf dieser relativ kleinen Fläche schnell in Modulbauweise eine neue Kindertagesstätte mit drei Häusern in Blau und Grün. Fünf Gruppen mit 30 Krippenplätzen und 75 Plätzen für ältere Kinder wird er bieten. 2,5 Millionen Euro hat die Stadt dafür investiert, die entgegen den Forderungen und Vorwürfen mancher Eltern eine ganze Menge für die Versorgung der jüngsten Generation und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tut. „Anstrengungen ohne Ende“ sind es es nach den Worten von Fachbereichsleiterin Wiltrud Ysker, die die Stadt hier unternimmt.

So ist nach den früheren Schwerpunkten in Uesen und Uphusen in diesem Jahr auch die zweite Kindertagesstätte in Bierden an der Grundschule fertiggestellt worden, die 86 Plätze von der Krippe bis zum Hort bietet. 15 Krippen-, 20 Hort-, 25 Kindergarten- und sechs heilpädagogische Plätze sind in diesem Jahr in Achim dazu gekommen.

Zweiter Kindergarten hinter der Lahofhalle

In Baden wird bis zum neuen Kindergartenjahr im Herbst 2017 ebenfalls ein zweiter Kindergarten hinter der Lahofhalle entstehen. Der Badener und der Bierdener Kindergarten werden dann von der Lebenshilfe betrieben werden.

Ins Geld geht nicht nur der Bau der modernen Kindergärten, sondern auch ihr Betrieb. Achims Erster Stadtrat Bernd Kettenburg schätzt, dass die Stadt für jeden Kindergarten Jahr für Jahr bis zu einer Million Euro aufwenden muss für Personal und Unterhaltung beziehungsweise Zuschüsse an andere Träger.

Gebühren der Eltern finanzieren das noch nicht einmal zu 20 Prozent. Die Stadt muss es erwirtschaften aus ihren jährlich erzielten Steuereinnahmen. Ob sie das bei abflachender Konjunktur und sinkenden Steuerbeträgen auf Dauer auch schafft, ist keineswegs sicher.  J mb

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