Neben dem städtischen gibt es hier nun auch einen privaten Kindergarten mit flexiblen Zeiten

„Kinderoase“ in der Steubenallee

Carola Kölle (re.) und ihr Team der „Kinderoase“ mit einigen der Hauptpersonen bei der gestrigen Eröffnung des privaten Kindergartens. - Foto: Brodt

UESEN - Kindergewusel um Eltern mit Häppchen, Suppenbecher und einem gefüllten Glas im Kindergarten in der Ueser Steubenallee, nicht im dortigen städtischen, sondern in der privat betriebenen „Kinderoase“, die gestern dort eröffnet wurde und heute zum Tag der offenen Tür einlädt.

Getragen wird die Kinderoase von einem gemeinnützigen Verein, dem die Achimer Carola und Norbert Kölle vorstehen. Seit 2013 hatten sie ganz in der Nähe eine Tagespflegestelle in der Mildred-Scheel-Straße. Nun starten sie aufgrund des großen Bedarfs in ihrem Neubau mit der „Kinderoase“.

Die bietet zwei Gruppen für jeweils zehn Kinder in einer Krippe und einem Kindergartenangebot für die Größeren.

Im Unterschied zu städtischen Kindergärten hat der private Kindergarten lange und flexible Öffnungszeiten, die den Bedürfnissen der Eltern entsprechen können. Montags bis donnerstags im Zeitraum von 6 bis 18 Uhr und freitags zwischen 6 und 14 Uhr können die Eltern ihre Kinder jeweils gut acht Stunden in der Oase abgeben. Feste Beginn- und Abholzeiten gibt es also für die Familien innerhalb dieses Zeitrahmens nicht.

Der Personalschlüssel entspricht dem anderer Kindergärten, und auch in der Kinderoase wird natürlich gespielt, gebastelt, gelesen und gesungen. Aber auch Angebote im Freien bieten sich hier in Stadtwaldnähe natürlich an und gehören zum Konzept.

Das Mittagessen für die Kleinen wird täglich in diesem privaten Kindergarten gekocht.

900 Euro kostet die Eltern ein Vollzeitplatz, der im Unterschied zu städtischen Plätzen von der Stadt nicht subventioniert wird. Allerdings können einkommensschwache Eltern beim Kreis einen Antrag auf Zuschuss stellen, der bis zu 3,90 Euro pro Betreuungsstunde betragen kann.

Nicht nur das Kindergewusel gestern zeigt, dass das Angebot gefragt ist. „Wir haben schon eine Warteliste“, berichtet Carola Kölle. - mb

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