Aktion „Wunschzettel“ der Bürgerstiftung kommt gut an

200 Kinder erhalten Geschenke

Unter dem Weihnachtsbaum im Rathaus türmte sich gestern ein Berg von Geschenkpaketen. Darüber freuten sich: (von links) Timo von den Berg (Freiwilligenagentur bei der Stadt), Liane Wiesner (Bürgerstiftung) und Rainer Kunze (Achimer Tafel). - Foto: Mix

Achim - Die Aktion „Kinderwunschbaum“ der Achimer Bürgerstiftung trägt von Anfang an Früchte. „Alle Erwartungen wurden übertroffen, rund 200 Geschenke sind zusammengekommen“, berichtete Vorstandsmitglied Liane Wiesner gestern beim Pressetermin im Rathaus.

Über eine „erfolgreiche Premiere“ der Aktion freute sich auch Vorsitzender Dieter Scheid und richtete dabei seinen Blick insbesondere auf Timo von den Berg. Der Mitarbeiter der Freiwilligenagentur bei der Stadt Achim hatte die Idee dazu, Kindern aus weniger begüterten Familien zu Weihnachten eine Freude zu machen.

Und auch die Achimer Tafel stellte sich gern in den Dienst dieser guten Sache. „Wir haben die Daten von bedürftigen Familien zur Verfügung gestellt“, informierte Vorsitzender Rainer Kunze gestern im Rathaus.

Die Aktion lief folgendermaßen ab: Eltern aus Achim konnten seit Anfang Oktober einen Wunschzettel im Tafelhaus an der Unterstraße abholen und dort ausgefüllt wieder abgeben. Die Wünsche – pro Kind waren bis zu drei möglich – im Wert von maximal 20 Euro wurden dann vom 19. November an im Foyer des Rathauses in anonymer Form an den dort aufgestellten „Wunschbaum“ gepint.

Ganz unterschiedliche Dinge begehrten die Mädchen und Jungen. Etwa eine warme Winterjacke, ein Kabel für die Playstation, eine Babypuppe, ein ferngesteuertes Spielzeugauto. Viele der teilnehmenden Kinder bis zum Alter von 14 Jahren verzierten zudem ihren Wunschzettel mit kleinen Bildern.

Fortan waren „Geschenkepaten“ gefragt. Da ließen sich Achimerinnen und Achimer nicht lumpen. Immer wieder nahmen in den vergangenen Tagen Leute im Rathausfoyer einen Zettel vom Baum an sich, um einen der drei möglichen Wünsche zu erfüllen. Das gekaufte und festlich verpackte Geschenk gaben sie dann im Tafelhaus, bei der Bürgerstiftung oder im Bürgerbüro im Rathaus ab.

Ein ganzer Berg türmte sich gestern im dortigen Foyer auf. „Mehr als 200 Wunschzettel wurden in den letzten Wochen an die Kinder bedürftiger Familien verteilt, und für alle fanden wir innerhalb weniger Tage Geschenkepaten für ein Weihnachtspäckchen im Wert von etwa 20 Euro“, freuten sich Dieter Scheid und Liane Wiesner. Zusammen mit den übrigen Beteiligten bedanken sie sich bei allen Spendern.

Die Geschenke werden nach Angaben von Rainer Kunze persönlich von den Tafel-Mitarbeitern an die jeweils ausgesuchten Familien ausgegeben, Anonymität sei somit gesichert. Los geht es im Tafelhaus an der Unterstraße am 9. Dezember.

Bis zur Bescherung an Heiligabend zu Hause müssen sich die Mitmachenden bei der Aktion „Wunschzettel“ aber noch ein wenig gedulden. „Ich freue mich schon jetzt über die vielen strahlenden Kinderaugen“, sagte Liane Wiesner. „Die es wird sicherlich geben.“ - mm

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