Die Kids-Gruppe der Badener Kirchengemeinde bastelt mehrteiliges kleines Kunstwerk nach biblischen Vorgaben

Die sieben Schöpfungstage in sieben Guckkästen

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Die Schöpfungsgeschichte in sieben Kästen – einen für jeden Tag. Über das im Badener Gemeindehaus gebastelte und ausgestellte Kunstwerk freuen sich hier, von links: Regionaldiakon Andreas Bergmann, Finlay, Daniel, Katharina und Tessa aus der Kids-Gruppe, Mechatronikstudent Rupert Wagschal sowie Bastelexpertin Dietlinde Aucamp.

Baden - Sieben Tage brauchte Gott laut Bibel, um die Welt samt Pflanzen, Tieren, Menschen und dem Sternenzelt darüber zu erschaffen.

Die einzelnen Stationen dieser Schöpfungsgeschichte sind nun in sieben miteinander verbundenen, verschlossenen Holzkästen im evangelischen Badener Gemeindehaus am Friedhof durch Gucklöcher nachzuverfolgen.

An sechs Terminen haben die Mädchen und Jungen der von Regionaldiakon Andreas Bergmann mit betreuten kirchlichen Kids-Gruppe an dem Kunstwerk gebastelt. Dietlinde Aucamp unterstützte die Arbeiten nach Kräften, und für die Ausstattung der einzelnen Kästen mit LED-Streifen und anderen technischen Feinheiten sorgte der 21-jährige Mechatronik-Student Rupert Wagschal von der Hochschule in Bremen.

Es lohnt sich, einen Blick in die bunte Innenwelt der Kartons zu werfen. Im ersten ist allerdings alles noch „wüst und leer“, und in einem anderen sind erst nach dem zweiten Hinsehen die glitzernden Sterne am Firmament zu erkennen.

Der siebte Kasten schließlich enthält eine sonnige grüne Landschaft als Kulisse, in der sich etliche Tierarten und auch die ersten Menschen tummeln.

Ein Mini-Liegestuhl im Vordergrund bleibt allerdings unbesetzt. Eigentlich gehört der Allmächtige selbst hinein, denn der ruhte ja gemäß Bibel am siebten Tage, betrachtete sein Werk und sah, dass es gelungen war.

„Aber wir wissen ja nicht, wie Gott wirklich aussieht“, erläutert Diakon Bergmann. Daher wurde der Welt-Erschaffer als Figur weg- und der Phantasie des Betrachters freier Lauf gelassen.

Bis März wird das siebenteilige Kunstwerk zur Schöpfungsgeschichte im Gemeindehaus zu bewundern sein. Es werde auf Anfrage aber auch gern Schulen oder anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt, macht der RegionalDiakon deutlich.

la

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