Karateverein und Kumaderaschule jetzt in den Badener Finien

Kampfkunst, Tanz und Yoga: Alles unter neuem Dach

Wollten schon immer Karate möglichst vielen Menschen zugänglich machen: Dennis und Michaela Albrecht mit der ebenso begeisterten nächsten Generation.

Achim - „Asai Dojo“ heißt die neue Heimat für die Karateschule Kumadera und den Karateverein Okami-no-mure im Achimer Gewerbegebiet in den Badener Finien 12. Kampfkunst, Tanzen und Yoga sind dort unter einem Dach zu trainieren.

Vor knapp vier Jahren hatte das Ehepaar Albrecht die Idee umgesetzt, Karate bereits für Dreijährige anzubieten. Allem Widerstand zum Trotze setzte sich das durch. Etwas später kamen die Erwachsenen hinzu – samt spezieller Kurse für ältere Menschen.

In der ersten Woche der Sommerferien erhielt Familie Albrecht die Nachricht, dass die Räumlichkeiten am Achimer Hauptstandort ab September nicht mehr zur Verfügung stehen. Fieberhaft suchten Michaela und Dennis Albrecht zusammen mit engagierten Eltern und Mitgliedern neue Standorte. Mit über 200 Quadratmetern Fläche fanden sie ein mehr als geeignetes Objekt in den Badener Finien.

Hier soll es sehr viele neue Trainingszeiten und neue Angebote geben. Neben Karate gehören ab Sonntag, 23. Oktober, Tanzen und Schwertkampf für Kinder sowie Yoga für Erwachsene dazu.

Die Neueröffnung wird am Sonntag als Tag der offenen Tür gestaltet. Interessierte können sich Vorführungen ansehen und an Schnuppertrainings teilnehmen. Das Programm startet um 11 Uhr und verteilt sich auf den gesamten Tag bis um 17 Uhr.

„Unter dem Namen ,Asai Dojo' haben wir einen wirklich besonderen Ort für Kampfkunst und Bewegung geschaffen“, berichtet Dennis Albrecht.

„Asai“ hat gleich zwei Bedeutungen. Zum einen steht der Name im Japanischen für „aufgehende Sonne“. Das Land hat bekanntlich diesen Beinamen. Zum Anderen war Tetsuhiku Asai einer der größten Karatemeister und sehr guter Freund des Albrecht-Karatelehrers Sadashige Kato.

Der erlaubte es der Familie, diesen besonderen Namen für das neue Dojo zu nutzen.

Schwertkampf für Kids neu dabei

„Zusammen mit vielen Mitgliedern und Eltern haben wir in nur wenigen Wochen viel auf die Beine gestellt. Jetzt ein eigenes Dojo zu betreiben, hätten wir uns in unseren kühnsten Täumen nicht vorstellen können. Rückblickend betrachtet haben wir wirklich sehr viel erreicht“, freuen sich die Albrechts und betonen noch einmal: „Es war immer unser Ziel, Karate möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen“.

Neben weit über 200 aktiven Kindern in der Karateschule trainieren jetzt auch viele Eltern und Erwachsene im Karateverein Okami-no-mure. Zum „Tanzen für Kinder“ wurde mit Melanie Czapp eine ausgebildete Tanz- und Bewegungstherapeutin gewonnen.

Um den Jüngeren etwas Neues zu bieten, gab es in den Ferien erste Schwertkampf-Übungen für Kids. Die hatten so viel Spaß dabei, dass nun ein extra Kurs dafür anläuft. Erwachsene dürfen sich neben weiteren Karatekursen auf Yoga mit Yogalehrerin Yvonne Schneider freuen.

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