Jugendliche lernen bei Achimer Schützen richtigen Umgang mit Luftgewehr

Beim Zielen das A und O: Ruhe

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Leonie und Julian haben das Ziel vor Augen beim Luftgewehrschießen. Iris Jentsch unterstützt die beiden.

Achim - „Ziel, Satz und Sieg“ hörte man bei einer Ferienspaßaktion im Achimer Schützenverein. Begleitet wurde die Veranstaltung von der Jugendabteilung. Zuständig waren Iris Jentsch und Robert Bonien sowie mehrere Helfer. Aufgrund der Sicherheitsvorschriften bekam nämlich jeder der acht Jugendlichen einen Betreuer zugeteilt, der dafür sorgte, dass nichts schief ging.

Die Jugendlichen schossen mit Luftgewehren auf sogenannte Zehnerspiegelstreifen. Dabei hatten die Kugeln einen Durchmesser von 4,5 Millimeter. In zehn Metern befanden sich die Ziele. Geschossen werden konnte auf 18 Ständen. Ein Stand bot sogar die Möglichkeit, mit einem elektronischen Überprüfungsgerät seinen Schuss genauer zu beobachten. Infrarotstrahlen senden dafür Daten über die Flugbahn an einen Computer. So kann ein Schütze gucken, was er falsch beziehungsweise richtig gemacht hat.

Leonie und Julian (beide zwölf Jahre) hatten beim Zehn-Meter-Schießen besonders Spaß. Sie waren schon zum zweiten Mal bei einer Ferienspaßaktion im Schützenverein dabei. „Beim Schießen zu beachten ist, dass man immer ruhig und konzentriert bleibt. Dann trifft man gleich viel besser in die Mitte“, berichten sie.

In dem 1857 gegründeten Schützenverein hat man neben der Zehn-Meter-Bahn auch die Möglichkeit aus 25 oder 50 Metern Entfernung zu schießen. Der Verein gehört zum Kulturzentrum Alter Schützenhof. Früher war er noch im Kasch, bevor er in die Nähe des Freibads umgezogen ist. „Der Mensch hat schon immer versucht sich zu schützen. Das macht heute noch den Reiz des Schießsports aus, auch wenn der sportliche Aspekt nun im Vordergrund steht“, erklärt Jentsch.

kg

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