Seniorenheim am Badener Berg wird größer, moderner und bietet mehr Weserblick

Investitionen in die Zukunft

Dieser schmucke, moderne Neubau mit Blick auf die Weser soll entstehen, wenn der älteste Bau der Alteneinrichtun g abgerissen ist. Im Hintergrund der Erweiterungsbau.

Achim/Baden - Von Manfred Brodt. Auch wenn Achim in den letzten Jahren mit Altenpflegheimen im Norden, am Paulsberg, am Stadtwald und am Badener Berg überreichlich gesegnet scheint, sind die meisten zur Zeit gut ausgelastet. Sind es Vorboten der alternden Gesellschaft und Weserstadt? Jedenfalls hat auch das Heinrich Jäger, Betreiber des Senioren-Pflegezentrums Badener Berg, beflügelt, nun schon länger existierende Modernisierungs- und Erweiterungspläne in die Tat umzusetzen.

Er macht es auf Boden an der Verdener Straße und am Badener Berg, an dem viel Ortsgeschichte geschrieben wurde. Lokalhistoriker wissen, dass hier früher das legendäre Gasthaus Pape am Badener Berg stand, zu dem die Besucher auch auf großen Weserschiffen aus Bremen kamen.

Bis Anfang der 90er Jahre befand sich auf dem Gelände zudem der Musiktempel Mic Mac, der für die damals junge Generation auch eine Legende geblieben ist.

Geraume Zeit nach dem Ende des Gasthauses Pape wandelte sich das Familienunternehmen und startete 1972 als Altenheim Jäger.

Heinrich Jäger wird kräftig für die Erweiterung und Modernisierung des Senioren-Pflegezentrums investieren - Foto: Brodt

Heinrich Jäger setzt seit den 90er Jahren diese Familientradition fort und investiert nun mit insgesamt 3,5 Millionen Euro in die Zukunft, indem er den Altbau am Badener Berg, der schon zum Papeschen Gebäudeensemble gehörte, abreißen und durch einen modernen Neubau mit Weserblick ersetzen lässt.

Im dann dreistöckigen Neubau mit Weserblick wird auch jeder Wohnbereich des Hauses seinen Gemeinschaftsraum mit Balkon haben.

Der Abriss des Altbaus und der Neubau am Weserhang werden jedoch erst im zweiten Schritt erfolgen. Damit die Bewohner im Altbau nicht heimatlos und Beschäftigte nicht arbeitslos werden, wird der Chef der Senioreneinrichtung ab diesem August erst das vorhandene, zur Verdener Straße gelegene Gebäude aus dem Jahr 1994 Richtung Uesen erweitern lassen um einen Anbau in gleichem Stil und gleicher Höhe auf 14 mal 14 Metern Grundfläche. Ist dieser Erweiterungsbau mit 18 Plätzen in maximal neun Monaten fertiggestellt, können die Menschen aus dem Altbau dort einziehen, kann der Altbau dem Neubau weichen.

Das Senioren-Pflegezentrum wird so innerhalb von zwei Jahren sich von 71 auf 93 Plätze erweitern, nur noch Einbettzimmer, für Ehepaare auch fünf größere Apartements und für acht stark demenziell Erkrankte zur besseren Betreuung einen eigenen Wohnbereich ohne Störung der anderen anbieten.

Mit der Zahl der betreuten Menschen wird dann auch die der Beschäftigten, derzeit 65 Mitarbeiter plus 30 Ehrenamtliche, steigen, kündigt Heinrich Jäger an.

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