Innenstadt-Steuerungsgruppe erbittet Bedenkzeit / Mehr Einfluss angestrebt

Künftige Rolle noch zu klären

Achim - Die zukünftige Rolle der Steuerungsgruppe Innenstadt gelte es noch zu klären – und dabei neue Entwicklungen zu berücksichtigen. Deshalb habe die Gruppe um Bedenkzeit vor weiteren Aktivitäten gebeten.

Das berichtete die neue Achimer Stadtplanerin Monika Nadrowska jetzt im Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschuss. Sie hatte auch am jüngsten Treffen der Steuerungsgruppe teilgenommen.

Veränderungen gebe es auch insofern, als Christine Galle aus der Stadtverwaltung nun erste Ansprechpartnerin in Sachen Innenstadt-Management und alltäglicher Fragen auch für die Steuerungsgruppe sei.

In dieser sind Einzelhändler, Grundstückseigentümer, Veranstalter, Vereine, Jugendliche und auch die Bürgerinitiative „Kein Achim 21“ sowie andere Gruppen vertreten.

Aus verschiedenen Blickwinkeln und auf Grundlage der jeweiligen Erfahrungen sollen so Perspektiven für die Innenstadt und insbesondere des „öffentlichen Raums“ entwickelt werden. Dazu gehört, neue Aktivitäten in die Achimer City zu bringen.

Die Gruppe habe sich aus den Diskussionen um die Nutzung des Baumplatzes beim Rathaus und Kaufhauspläne entwickelt, rief Monika Nadrowska in Erinnerung. Jetzt müssten sich alle entlang des aktuellen Stands neu orientieren.

Es sei auch der Wunsch geäußert worden, über reine Bürgerbeteiligung hinaus kreativ an Lösungen mitzuwirken, ergänzte Verwaltungsvize Bernd Kettenburg. Und mehr Mitspracherecht wird nach wie vor verlangt.

Hans-Jürgen Wächter, der vertretungsweise den Ausschuss leitete, dankte der Verwaltung für das ziemlich rasch entwickelte Konzept über Möglichkeiten, mehr bezahlbaren Wohnraum in Achim zu schaffen. Die Nachfrage übersteige hier das Angebot bei weitem.

Eher dezentrale, kleinere Projekte in den Ortsteilen seien sinnvoll, nannte die Stadtplanerin einen bedeutenden Punkt. Möglichst sollen natürlich auch öffentliche Flächen genutzt werden. Und es soll zwar für Mieter bezahlbar, aber nicht billig gebaut werden. Das heißt, gewisse Standards etwa beim Brandschutz, bei Gestaltung und Standsicherheit sind einzuhalten.

Wirklich attraktiv werde bezahlbares Wohnen für die Zielgruppen mit wenig Einkommen bei Mieten von fünf Euro pro Quadratmeter, machte Herfried Meyer (SPD) deutlich. Das sei vom baulichen Aufwand her kaum wirtschaftlich machbar ohne erhebliche Fördergelder. Sogar die Kreisbaugesellschaft kalkuliere mit mindestens 8,50 Euro Miete bei einem Neubau.

la

Rubriklistenbild: © dpa

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