The Incredibles aus Bierden wie im Vorjahr Sieger beim Deichcup

Fußball auch am Strand des Bierdener Gasthauses

Organisator Olaf Blöthe und Mitstreiter Horst Vöge mit dem Deichcup-Pokal.
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Organisator Olaf Blöthe und Mitstreiter Horst Vöge mit dem Deichcup-Pokal.

Bierden - In diesen Wochen ist ein Tag ohne Fußball für viele nur schwer erträglich. Freitag war Pause. Bei der WM in Brasilien ging es am frühen Samstagabend weiter, bei der Beach-Party in Bierden bereits am Mittag. Ganz ohne unterschiedliche Zeit- und Klimazonen, dafür räumlich arg begrenzt, aber mit vollem Einsatz. Das „Human Table Soccer“ kennt zwar nicht „die Tiefe des Raumes“, bietet aber allen Aktiven ständig die Möglichkeit des „kollektiven Verschiebens“ - in Abwehr und Angriff.

Im Garten des Gasthauses „Zur Linde“ (Meyer) in Bierden spielten die Teams um den Deichcup. Die Trophäe erfreut sich bei einigen namhaften Spaßkickern großer Beliebtheit.

Zu den Favoriten zählte wie in den Vorjahren die Mannschaft von „Pressschlag.de“, die sich in ihrer Gruppe mit der Feuerwehr Bierden, den „TSV Bierden Damen“ und „Pink Pussy“ auseinandersetzen musste. Auch in den anderen Gruppen waltete Originalität bei der Namensfindung.

Die „Himmelblauen Dosenöffner“ sorgten nicht nur bei der Flüssigkeitsaufnahme für Aufsehen, sondern auch auf dem Spielfeld. Ebenso wie das Team „Ba-Fuß“, „The Incredibles“ die „Tippkicker“ oder „Die Hydranten“. Gespielt wurde in vier Vierergruppen. Nach der Vorrunde wurden das Viertel- und Halbfinale ausgetragen. Die Entscheidung fiel im Endspiel. The Incredibles aus Bierden wiederholten ihren Vorjahressieg. Im Stadion „Zur Linde“ sahen Aktive und Zuschauer spannende Spiele, die ein „Stadionsprecher“ unablässig kommentierte, während andere ein wenig Ruhe benötigten.

Als Organisator Olaf Blöthe vor knapp einem Jahrzehnt auf die Idee verfiel, im Garten von Meyer eine große Party zu veranstalten und davor eine Art Kicken an der Stange, war noch nicht so viel Arbeit gewesen.

Damals hatten sich acht Mannschaften zum Turnier angemeldet. Diesmal hätten Blöthe und seine Helfer („Ohne die geht gar nichts“) das Teilnehmerfeld locker aufstocken können: „Ich muss zwar immer etwas um die Ohren haben“, sagt Olaf Blöthe, „aber das wäre denn doch zu viel Aufwand geworden.“

Blöthe und seine vielen Helfer entschieden sich für Überschaubarkeit und gegen Vergrößerung.

So blieb neben den Spielen noch für Zeit freundschaftliche Gespräche und Fachsimpelei. Mit dem Fußballturnier war der Tag noch nicht gelaufen.

Ab 19 Uhr bat DJ Björn zur Beach-Party. Die Anforderung an die Musik war kein Geheimnis: tanzbar. Zu Beginn hatte die Party noch mit starker Konkurrenz zu kämpfen. Auf einer Leinwand im „Gasthaus Meyer“ wurde die Partie Brasilien gegen Chile übertragen. Schon am Nachmittag wusste Olaf Blöthe, was das bedeutet. „So richtig los geht die Party erst zu später Stunde.“

häg

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