THW Achim ist für Schneekatastrophe gerüstet / „Wir sind darauf vorbereitet“

Im Notfall steht schweres Gerät bereit

Die 78 Aktiven und die acht Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks an der Justus-von-Liebig-Straße in Achim sind für Einsätze gewappnet.
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Die 78 Aktiven und die acht Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks an der Justus-von-Liebig-Straße in Achim sind für Einsätze gewappnet.

Achim – Droht Achim und der Region am Sonntag ein Schneechaos? Manche Meteorologen prognostizieren für die norddeutsche Tiefebene Zustände wie zuletzt im Winter 1978/79. Andere Wettermodelle gehen davon aus, dass gewaltige weiße Pracht, Sturm, Schneeverwehungen und überfrierende Nässe eher weiter südlich Verkehrsteilnehmern und überhaupt Menschen und Tieren gefährlich werden könnten.

Nicht nur Straßenmeistereien, Bauhöfe und Feuerwehren haben Vorsorge getroffen, auch das Technische Hilfswerk (THW) mit seinem schweren Gerät ist für etwaige Katastropheneinsätze oder auch kleinere Hilfeleistungen gerüstet.

„Wir sind darauf vorbereitet“, versichert Christian Probst, Ortsbeauftragter des THW Achim, auf Nachfrage. Alle acht Fahrzeuge am Standort an der Justus-von-Liebig-Straße 5 seien hinsichtlich der Ausstattung und Funktionalität überprüft und betankt worden. „Wir haben auch die Stromerzeuger laufen lassen und die Systeme für die Schneelastmessung auf Flachdächern gecheckt“, erläutert Probst.

Personell zeigt sich die Freiwilligentruppe ebenfalls gewappnet. Die 78 Aktiven des Ortsverbands seien am Wochenende allesamt erreichbar. „Die Einsatzbereitschaft ist sichergestellt“, betont der Achimer THW-Chef.

Der Landesverband der Hilfsorganisation mit den knallblauen Fahrzeugen und Uniformen sowie die Rettungsleitstelle in Verden hätten die Truppe über die zu erwartende heikle Wetterlage informiert. „Es ist aber noch nicht klar, was kommt“, sagt Probst. Wetterforscher rechneten im Landkreis Verden von Samstagabend an mit etwa 30 Zentimetern Neuschnee und am Sonntag auch mit Schneeverwehungen.

Das THW Achim ist darauf eingestellt, im Notfall auszurücken, um etwa Ballast von einsturzgefährdeten Dächern zu räumen oder Autofahrern aus der Patsche zu helfen. „Wir könnten mit unseren allradgetriebenen Fahrzeugen liegengebliebene Wagen rausziehen“, sagt Probst.

Bei Bedarf würden benachbarte Ortsverbände alarmiert. So sei das THW Verden darauf spezialisiert, Notstromversorgungen für wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser aufzubauen.

Von Michael Mix

Sämtliche Gerätschaften wurden von Helfern überprüft.

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