Karin und Hinrich Redenius feiern diamantene Hochzeit

„Ich liebe alles an meiner Frau“

Karin und Hinrich Redenius.

Achim - „Ich würde Karin sofort wieder heiraten“, sagt Hinrich Redenius und fügt hinzu, „ich liebe alles an meiner Frau.“ Und das bereits seit 60 Jahren. Heute feiert das Ehepaar seine Diamanthochzeit.

Zur Feier eingeladen sind die Familie, die beiden Töchter Elke und Heike mit Partnern, sowie zwei Enkelkinder, Bekannte und die Nachbarschaft. Seit 1973 lebt das Ehepaar Redenius an der Rostocker Straße. „Hier ist die Nachbarschaft ganz ausgezeichnet“, lobt Hinrich Redenius. Insgesamt werden 35 Gäste erwartet.

Kennengelernt haben sich Hinrich und Karin Redenius schon früh. Der Jubilar, Jahrgang 1926 und damit 12 Jahre älter als seine Ehefrau, war im Zweiten Weltkrieg in britische Gefangenschaft geraten und danach in seine ostfriesische Heimat zurückgekehrt. Karin, die mit Mädchennamen Grabosch heißt, musste in den letzten Monaten des Krieges mit ihrer Familie aus Ostpreußen fliehen.

Karriere bei der Post

Nach einigen Umwegen fand die Familie eine Bleibe in einer ostfriesischen Kleinstadt. Dort lebte auch die Familie Redenius mit ihren drei Söhnen. „Mir ist Hinrich gleich aufgefallen“, sagt die Jubilarin. Richtig gefunkt hat es aber erst viel später: „Das passierte auf einem Turnerball.“ Es folgte die Verlobung und schließlich die standesamtliche und kirchliche Trauung.

Beruflich ging es bei Hinrich Redenius schnell voran. Er fing nach dem Krieg bei der Post an und machte dort Karriere. Viele Jahre, bis zu seiner Pensionierung, leitete er die Postschule in Bremen, während seine Ehefrau, die früher beim Landkreis Leer gearbeitet hatte, sich um Kinder und Haushalt kümmerte.

„Mit dem Bau des eigenen Hauses ist Achim zu unserer Heimat geworden“, sagt das Ehepaar, das als „Flachlandtiroler“ im Urlaub gerne in den Bergen wanderte. Jetzt gehört das Lesen zu den liebsten Beschäftigungen.

Das Ehepaar Redenius blickt zufrieden zurück auf das gemeinsame Leben, geleitet von Zeilen, die Konfuzius zugeschrieben werden: „Leuchtende Tage, nicht weinen, dass sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen.“ 

häg

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