Hommage an großen Österreicher Alexander: Fans reisen von weither nach Achim

Peters frohe Welt genossen

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Das sechsköpfige Ensemble von „Servus Peter“ in voller Aktion vorm „Weißen Rössl am Wolfgangsee“, das in diesem Fall auf der Aula-Bühne des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums stand.

Achim - „Am 30. Juni wäre Peter Alexander 90 Jahre geworden. Zu diesem Anlass werden wir in der Wiener Stadthalle spielen. Die noch lebenden Angehörigen von ihm haben ihr Kommen zugesagt, und darauf sind wir sehr stolz“, verkündete der Hauptakteur von „Servus Peter“ in Achim.

Er heißt ebenfalls Peter, nämlich Peter Grimm, und steht im Mittelpunkt der von der Mediengruppe Kreiszeitung in der Cato-Gymnasiumsaula präsentierten musikalischen Hommage an den Österreicher, der gern auch mal „Peter der Große“ genannt wurde. In dessen Shows und Liedern war die Welt immer fröhlich und heil.

Angelehnt an das klassische Singspiel von Ralph Benatzky und die Kult-Verfilmung von 1960 mit Alexander wurde mit viel Schwung, Musik und Komik in den Biergarten des legendären österreichischen Gasthofes „Im weißen Rössl“ am Wolfgangsee eingeladen.

Die Geschichte um den verliebten Oberkellner (Peter Grimberg) und Wirtin Mariandl (Miriam Köpke) lebt in diesem Musical wieder auf. Die verschiedenen Charaktere vom lispelnden Zimmermädchen Marina (Alex Rosenrot) über den tolpatschigen Kellner Heinz (Horst Freckmann) bis zum gewichtigen Hotelgast Dr. Schiefer (Dieter Grimberg) und seiner flirtsüchtigen Tochter (Alex Rosenrot) bringen den Tag am Wolfgangsee gehörig durcheinander. Kräftige Unterstützung leistet dabei der schöne Sigismund (Kai Kramosta) mit seiner Komik und kessen Sprüchen.

Mit charmanten Ideen und der Unterstützung von „Heinz Erhardt“ (Horst Freckmann) versucht Kellner Peter seine Herzdame Mariandl für sich zu gewinnen. Dabei entführte das sechsköpfige Ensemble sein Publikum musikalisch und sehr unterhaltsam in die Zeit der großen Stars.

Die Hits der 50er und 60er Jahre, gemischt mit der Musik des Sängers und Entertainers Peter Alexander, waren in die Handlung eingebunden. Die großen Erfolge von ihm, Caterina Valente, Trude Herr und anderen sowie Gedichte von Heinz Erhardt ließen alte Erinnerungen wieder wach werden.

Gute Laune und der Charme jener Zeit übertrugen sie unverfälscht auf das Publikum. Die Lieder „Die kleine Kneipe“, „Ich will keine Schokolade“, „Ganz Paris träumt von der Liebe“ oder „Zwei kleine Italiener“ wurden fast ohne Aufforderung mitgeschunkelt und mitgesungen.

Am Ende gab es tosenden Beifall, und das Ensemble verabschiedete sich mit „Sierra Madre“ als Zugabe .

Dass Peter Alexanders Name noch immer große Ausstrahlungskraft hat, zeigte sich auch an Gästen von außerhalb. Johann Hemmers und Hannelore Koppenburg waren aus Lohne (Vechta) extra nach Achim gefahren. Sie fanden die Aufführung großartig und hätten am liebsten selbst mitgemacht. Herbert Klausnitz aus Walsrode, der die Karte als Geschenk bekommen hatte und schon öfter am Wolfgangsee war, freute sich über die Lieder seiner Zeit. Auch das Achimer Ehepaar Doris und Dieter Biermann, beide echte Peter-Alexander-Fans, genossen die Aufführung.

Eine Frau, die alles über Peter Alexander weiß, ist Barbara Löhr aus Köln. Sie begleitete den Künstler 56 Jahre bei Auftritten und kennt ihn als liebenswerten Menschen ohne Starallüren. Den Peter Grimberg hat sie nach eigenen Worten „geerbt“ und betreut nun auch seinen Fanclub.

hem

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