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Hoffnung auf den Schlussspurt: Anmeldefrist für den I-Run am Sonntag, 8. Mai, endet Mittwoch um 23.59 Uhr

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Von: Dennis Bartz

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Besonders groß ist der Jubel, wenn die Kinder um 12 Uhr auf die Strecke gehen.
Besonders groß ist der Jubel, wenn die Kinder um 12 Uhr auf die Strecke gehen. ©  Archivfoto: Waldheim Werkstätten

Achim – Der Countdown läuft: Nur noch bis Mittwochnacht um 23.59 Uhr können sich Interessierte für den I-Run in Achim anmelden. Bisher sind 170 Sportlerinnen und Sportler diesen Schritt gegangen – die Veranstalter hoffen auf einen Schlussspurt, denn 500 Teilnehmer hatten sie als Ziel ausgegeben. Besonders für den Wettkampf im Walking und Nordic Walking gebe es bisher weniger Meldungen als erhofft.

Inzwischen steht fest, dass der I-Run – das I steht für Integration – ein internationaler Lauf wird, freut sich Organisator Heiko Bergmann, Lauftrainer und Heilerziehungspfleger bei der Waldheim Begegnungs- und Beratungsstelle: „Wir haben bereits die Anmeldung eines spanischen Starters vorliegen. Er tritt beim Fünf-Kilometer-Lauf für die Califas-Universität in Córdoba an.“

Vor Ausbruch der Pandemie waren es sogar 600 Sportlerinnen und Sportler gewesen, die ihre Laufschuhe geschnürt hatten. Der letzte I-Run fand 2019 statt. Damals siegte Jenny Vico vom Team Laufspaß Niedersachsen auf der Zehn-Kilometer-Strecke in 40:39 Minuten. Sie war damit fast vier Minuten schneller als die Zweitplatzierte Astrid Herzer, die 44:24 Minuten benötigte. Nach nur 32:41 Minuten ging der schnellste Läufer auf derselben Strecke ins Ziel: Abiel Hailu von der LG Kreis Verden hatte damit gegenüber Berhane Tsegay vom Team der Stiftung Waldheim die Nase vorn. 27 Sekunden lagen zwischen dem Erst- und dem Zweitplatzierten, der in 33:08 Minuten das Ziel erreichte.

Organisator Heiko Bergmann betont: „Die gesamte Strecke ist sehr flach und damit schnell – ein großer Vorteil gegenüber anderen Wettkämpfen, bei denen die Anstiege gefühlt gar nicht enden wollen.“ Darum sei der I-Run der ideale Wettkampf, um seine persönliche Bestzeit zu toppen.

Auf der Teilnehmerliste stehen einige Namen, die in der Laufszene durchaus bekannte sind. Heiko Bergmann nennt als Beispiel Stefan Steinert von der LG Kreis Verden, der kürzlich den Enscheder Halbmarathon in nur 1:16:45 Stunden gelaufen ist.

Der 2,5 Kilometer lange Rundkurs führt durch den Gewerbepark Achim-Uesen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen auf asphaltierten Straßen. Wer die Strecke beim Training schon einmal testen will, findet eine Karte im Internet unter www.i-run-achim.de.

Bei den DLV-vermessenen Fünf- und Zehn-Kilometer-Läufen, beides bestenlistenfähige Strecken, wird der Rundkurs mehrmals durchlaufen. „Die professionelle Zeitnahme erfolgt dabei über einen in der Startnummer integrierten Chip“, erklärt Heiko Bergmann, der passionierter Marathonläufer ist.

Damit die Läufer freie Bahn haben, müssen Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer einige Einschränkungen in Kauf nehmen: Die Sperrungen im Gewerbepark Uesen und für den Uesener Weg erfolgen in der Zeit von 10 bis 14.30 Uhr. Danach gilt dort wieder freie Fahrt.

Auch dieses Jahr sind die Teilnehmer wieder dazu eingeladen, in Teams zu starten. Bisher stellt der Bauhof der Stadt Achim die größte Gruppe beim Fünf-Kilometer-Rennen. Die LG Kreis Verden stellt die stärkste Mannschaft bei der Königsdisziplin, den zehn Kilometern.

Weitere Informationen zu den Wettkämpfen und zur Anmeldung finden Interessierte unter www.i-run-achim.de.

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