5 Jahre Partnerschaft mit Achim

Hochrangige Jubiläumsdelegation aus Cesis kommt

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Freuen sich schon auf das Jubiläumsprogramm zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Achim-Cesis: Kirsten Jäger, die stellvertretende Vorsitzende des Partnerschafts-Fördervereins und Bürgermeister Rainer Ditzfeld.

Achim - Mit dem gerade wiedergewählten Bürgermeister Janis Rozenbergs an der Spitze landet am kommenden Donnerstagnachmittag eine Delegation aus der lettischen Stadt Cesis auf dem Bremer Flughafen.

Anlass für den mehrtägigen hochrangigen Besuch samt zwölfköpfigem Chor: das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft Achim-Cesis. Dazu wird am Freitagvormittag im hiesigen Rathaus beim offiziellen Empfang mit den Ratsfraktionsvorsitzenden und anderen geladenen Gästen gemeinsam eine Urkunde unterzeichnet.

Doch auch die Öffentlichkeit darf mitfeiern. Etwa am nächsten Sonnabend um 11 Uhr auf dem Platz am Alten Markt bei der vor rund zehn Jahren von den lettischen Partnern gestifteten, fischähnlichen Skulptur „Freund von Weser“. Hier gibt es dann neben Grußworten auch Getränke und Würstchen für alle sowie eine weitere feierliche Zeremonie, über die die Beteiligten vorher nichts verraten möchten.

Außerdem wird der Chor aus Cesis am Freitagabend bei der Eröffnungsveranstaltung zum Gartenkultur-Musikfestival des Regionalverbunds Bremen/Niedersachsen im Park hinter dem alten Achimer Rathaus ein Gastspiel geben. Am Sonntag danach ist der Chor beim Gottesdienst um 10 Uhr in der Laurentiuskirche zu genießen.

Chormitglieder privat untergebracht

Chormitglieder samt Betreuern sind privat in Familien untergebracht. Die Besucherdelegation, zu der auch der Vorgänger des jetzigen Bürgermeisters und der altbekannte Dolmetscher Ivars Zemitis gehören, übernachtet im Hotel.

Zum weiteren Programm des Jubiläumsbesuchs zählen unter anderem eine Rundfahrt durch die Innenstadt auf Segways mit Abstechern zum Neubau des Bestattungsunternehmens Wellborg und zum Golfplatz, ein Empfang beim Bremer Bürgermeister Carsten Sieling mit Rathaus-Führung und Shopping am Nachmittag, ein Besuch des „Universums“ in Bremen und ein Rundgang über den Achimer Wochenmarkt. Die Abende werden jeweils mit einem gemeinsamen Essen beschlossen.

Es gibt jedoch auch einen Austausch über Wirtschaftsthemen, verriet der Achimer Bürgermeister Rainer Ditzfeld im Pressegespräch. So seien die Gäste sehr an einer erneuten Präsenz von Firmen aus Cesis auf der Achimer AFA-Gewerbeausstellung sowie an weiteren Formen der Zusammenarbeit interessiert. Cesis plane zudem ein dem Bremer „Universum“ ähnelndes Projekt, berichtete Kirsten Jäger, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Partnerschaft Achim-Cesis.

Lob für die Gastfreundschaft

Ebenso wie Rainer Ditzfeld lobt sie die besondere Gastfreundschaft, die Besucher aus Achim immer wieder in der mit 15.000 Einwohnern etwa halb so großen Partnerstadt erfahren. Doch auch das teils mittelalterliche Ambiente dieses von Waldgebieten umgebenen Städtchens beeindrucke – ebenso wie das „wahnsinnige Kulturzentrum“. Auf längere Sicht gebe es sogar die Vision, Cesis zum „Kulturzentrum ganz Lettlands“ zu entwickeln, so Kirsten Jäger. Schon jetzt seien die Vielfalt und Qualität im musikalisch-künstlerischen Bereich überwältigend.

Ditzfeld war auch von dem modernste Standards erfüllenden neuen Feuerwehrhaus begeistert, in dem der Wagenpark allerdings hinterherhinke. EU-Unterstützung habe viele Vorhaben ermöglicht, die Cesis voranbrachten.

Die Partnerschaft zu Achim sei nach wie vor lebendig und habe ihre großen Schwerpunkte im Schüleraustausch, im sportlichen, kirchlichen, aber auch im künstlerisch-kulturellen Bereich. Gute Verbindungen gebe es mittlerweile auch zwischen der Polizei und Feuerwehr in beiden Städten.

Der Förderverein unter dem Vorsitz von Hermann Schröder wirke vor allem auf der Schulebene als großes Bindeglied.

Wenn die Besucherdelegation am Sonntagnachmittag in einer Woche von Hamburg aus zunächst wieder nach Riga zurückfliegt, sind also viele weitere Besuche und Gegenbesuche sicher. Beide Städte können auf verschiedenen Gebieten zudem auch künftig viel von der jeweils anderen lernen.

la

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