Campus Open Air: Fast zwei Wochen lang Angebote für Jugendliche

Von Hip-Hop über Theater bis zum Palettenbau

Stellen den ersten Campus Open Air auf die Beine: Die Organisatoren (v.l.) Niklas Gerken, Simon Oelsner, Jana Freiberg, Till Bräkling, Gesa Kaemena und Jan-Henning Göttsche. - Foto: sb

Achim - Von Sandra Bischoff. Vor Regen haben die Organisatoren des Projekts „Campus Open Air“ keine Angst. „Wir stellen ja auch Zelte auf, bei Sturm könnte es allerdings schwierig werden“, sagen sie. Aber sie sind zuversichtlich, dass sich das Wetter bei der ersten Veranstaltung dieser Art vom 11. bis 16. und vom 18. bis 22. Juni von seiner besten Seite zeigt.

Die Grünfläche neben der Sportanlage verwandelt sich dann in eine Aktionsfläche für Schüler. „Wir wollen die Jugendarbeit dort hinbringen, wo sich die Jugendlichen aufhalten, also an die Schulen“, sagt Till Bräkling vom Fachbereich Bildung und Soziales der Stadt Achim. Zusammen mit seiner Kollegin Gesa Kaemena, Simon Oelsner und Jan-Henning Göttsche vom Verein Sofa, Jana Freiberg von Jugendaktionen zur Zukunft („Jazz 2010“) sowie Schüler Niklas Gerken organisiert Bräkling das Projekt. „Wir wollen den Schülern zeigen, was Achim bietet. Es gibt hier einfach sehr viel, aber nicht alle wissen das.“ Rund 50 Vereine seien in der Jugendarbeit aktiv. Beim Campus Open Air sollen Anbieter und Jugendliche nun Gelegenheit bekommen, sich kennezulernen.

Erster Zeitplan steht bereits

Geplant sind Workshops, in denen die Teilnehmer aus Paletten Sitzmöbel bauen können, ein Improtheater, ein Kletterangebot, ein Musik- und Hip-Hop-Workshop sowie ein Kurzfilm-Projekt und ein Fußballturnier. Außerdem sind ein Erste-Hilfe-Kurs und Entspannungsangebote geplant und das Repair-Café ist vor Ort.

Seit Herbst vergangenen Jahres arbeiten die haupt- und ehrenamtlich Organisatoren an dem Konzept der Veranstaltung. „Bis Ostern brauchte es, um unsere Ideen zu konkretisieren“, sagt Bräkling. Mittlerweile gibt es einen ersten Zeitplan, der allerdings bis zum Start noch umgeworfen werden kann.

Das Angebot richtet sich vor allem an Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren. „Es könne auch gerne Jüngere kommen, aber es wird nicht alles für sie passen“, sagen die Organisatoren.

Das Angebot ist prinzipiell offen, wer Lust hat, kommt einfach vorbei und macht mit. Anmeldungen sind jedoch für den Erste-Hilfe-Kurs erwünscht, das sei aber nur vor Ort möglich. „Wir planen keinen eigenen Internetauftritt, vielmehr hängen wir ein großes Banner auf dem Campus-Gelände auf. Es ist alles bezogen auf den direkten Kontakt“, sagt Gesa Kaemena. Diese Aktion ist ihr zufolge „ein absolutes Pilotprojekt, noch nie da gewesen in Achim“. Sie und ihre Mitstreiter hoffen dadurch, die Jugendarbeit an den Schulen stärker anzusiedeln. „Jugendarbeit gehört dorthin, quasi als Brücke zu den anderen Angeboten, die es hier in der Stadt gibt.“

Angesprochen sind alle Schüler der weiterführenden Schulen. Das Angebot ist täglich außer sonntags von 13 bis maximal 20 Uhr geplant.

Die Stiftung der Kreissparkasse Verden und das Paritätische Jugendwerk unterstützen das rund 23 000 Euro teure Projekt finanziell. Außerdem fließen städtische Gelder, und die Organisatoren haben Föreranträge beim Landkreis und bei der Bürgerstiftung gestellt.

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