Für MINT-Bereich motiviert

„Haus der kleinen Forscher“ ist Teil eines wahren Bierdener Kompetenzzentrums

Als „Haus der kleinen Forscher“ wurde die Kita Bierden der „Lebenshilfe“ erneut zertifiziert. Das Foto zeigt auch Dirk Immken von der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Stade. Er überbrachte die Auszeichnung. Links von ihm Jacqueline Buchholz von der Kita, rechts deren stellvertretende Leiterin Natascha Kracke sowie vorn eine kleine Auswahl an kleinen Forschern. - Foto: Hägermann
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Als „Haus der kleinen Forscher“ wurde die Kita Bierden der „Lebenshilfe“ erneut zertifiziert. Das Foto zeigt auch Dirk Immken von der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Stade. Er überbrachte die Auszeichnung. Links von ihm Jacqueline Buchholz von der Kita, rechts deren stellvertretende Leiterin Natascha Kracke sowie vorn eine kleine Auswahl an kleinen Forschern.

Bierden - Von Bernd Hägermann. Im Jahr 2015 wurde die Kita Bierden durch Zertifikat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Damals noch in einem einzigen Gebäude beheimatet, wurde die Kita 2016 um eine Außenstelle erweitert.

Durch den Neubau konnten weitere Betreuungsplätze in einer heilpädagogischen-, einer Integrationsgruppe, sowie einer Krippe und dem Hort geschaffen werden.

Nach diesem wichtigen Schritt zur Erweiterung der Kita musste ein gemeinsamer Name gefunden werden, um die Zusammengehörigkeit der beiden Häuser zu verdeutlichen.

Kooperationsangebote mit dem TSV Bierden, dem Musikspielplatz, early englisch und weiteren Kooperationspartnern gaben Alt- und Neubau den bezeichnenden Namen Kompetenzzentrum.

Hier vereinen sich viele Kompetenzen unter einem Dach. Neben der im Aufbau befindlichen Sozialraumarbeit, die sich nach und nach etabliert, sowie der stetigen Kooperation mit der Grundschule Bierden, wird nun auch die Konzeption im Neubau ergänzt durch die Zertifizierung zum Haus der kleinen Forscher.

So wurde in diesem Bau ebenfalls ein Forscherbereich eingerichtet, der für die Kinder viele Materialien, wie Mikroskope, Magneten, Becherlupen, Pipetten und Naturmaterialien bereithält.

Durch das freie Forschen sollen die Kinder in ihrer natürlichen Wissbegierde unterstützt werden. Lernprozesse werden von den Fachkräften begleitet, beobachtet und dokumentiert. Hierbei sollen die Kinder ihre Begeisterung für die sogenannten MINT-Bereiche entdecken (=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ legt besonderen Wert auf die „…nachhaltige Entwicklung

mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen.“ Um dies zu gewährleisten, hat auch der Altbau der Kita sich um die erneute (Re-)Zertifizierung zum Haus der kleinen Forscher bemüht und diese erfolgreich erreicht.

Die vier Elemente und kitzelnde Regenwürmer

Das gruppenübergreifende Projektthema zu dem geforscht werden sollte, waren die Elemente. Von Wasser über Luft und Erde bis hin zu Feuer in Form von Licht waren alle Elemente vertreten und wurden genauer unter die Lupe genommen.

So konnten die Kleinsten Wasser, Sand, Luft und Licht mit allen Sinnen erleben, während eine der zwei Vorschulgruppen sich mit dem Element Erde vertraut machte und im Speziellen zu den Lebensgewohnheiten des Regenwurms, verschiedenen Gesteinsformen sowie zum Wachstum von Pflanzen ihre Forschungen betrieb.

Aus den Beobachtungen der Kinder entstanden faszinierende Ideen, tolle Dialoge und großartige Forschungsergebnisse.

So weiß ein Kind zum Wachstum der Pflanzen zu berichten: „Die sind gewachsen durch Licht und Wärme… und Licht und Wasser, weil das… deswegen wachsen alle Pflanzen.“

Die Regenwürmer wurden vermessen und gewogen, von „0 Grad“ bis „18 Gramm“ waren alle Maßeinheiten dabei. Außerdem zappeln die Würmer, als würden sie „Breakdance“ machen, stellten die Kinder fest.

Und da die Würmer das Licht nicht mögen, werden sie nach ihrem Einzug in ein Beobachtungsglas mit einem Tuch abgedeckt: „Ich hab schon mal gesehen, wenn ein Regenwurm zu viel draußen ist, kriegt der einen Sonnenbrand.“

„Ich mach dem Dunkelheit! Der Wurm hat sich gefreut, weil ich hab dem Dunkelheit gemacht, das wollte der sogar, der hat mich gekitzelt auf der Hand.“

Und woher weiß man eigentlich, wo vorne und hinten ist bei so einem Wurm? Die Kinder wissen es: „Wo das Dünne ist, ist vorne…!“ Ganz klar oder?!

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