Lärmschutz an Bahnstrecke in Etelsen und Cluvenhagen

Am Häsenberg klafft Lücke

Im kleinen Wohngebiet am Häsenberg will die Bahn aus wirtschaftlichen Gründen keine Schutzwände entlang der Bahnstrecke errichten. Dort sollen schallschluckende Fenster die Bewohner vor dem Lärm der durchfahrenden Züge bewahren. - Foto: Mix

Etelsen/Cluvenhagen - Der Lärmschutz an der Bahnstrecke Bremen – Hannover im Flecken Langwedel wird im kommenden Jahr mit Maßnahmen in Etelsen und Cluvenhagen vollendet. Eine Sonderregelung gilt für das Wohngebiet am Häsenberg. Dort werde kein umfassender Schutz möglich sein, berichtete Bürgermeister Andreas Brandt in der jüngsten Ratssitzung.

Die Berechnung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses hat nach Angaben des Eisenbahnbundesamtes ergeben, dass Lärmschutzwände am Häsenberg nicht wirtschaftlich seien. Dafür werde die Bahn den Bewohnern dort schallschluckende Fenster finanzieren. Ein Haus bleibt allerdings auch von diesem sogenannten passiven Lärmschutz ausgespart. Das Gebäude Am Häsenberg 23 sei aufgrund des Baujahres nach 1974 nicht förderfähig, teilte die Bahn dem Bürgermeister mit.

Das Eisenbahnbundesamt hat laut Brandt im Hinblick auf die Bauvorhaben im Abschnitt Etelsen/Cluvenhagen etliche „Hinweise und Anregungen“ des Fleckens Langwedel berücksichtigt. So wird die Lärmschutzwand im Bahnhof Etelsen aus Sicherheitsgründen mit transparenten, ein Meter hohen Elementen ausgestattet; die Anzahl der Elemente ist auf etwa zehn je Seite begrenzt.

Die Maßnahmen seien mit der Planung der Gemeinde für die Park & Bike-Anlage, die 2019 geschaffen werden soll, abgestimmt, versichert die Bahn. Im Zugangsbereich für die Bahnsteige werde es überlappende Lärmschutzwände und damit nur Lücken für den Durchgang von Pendlern und Reisenden geben.

Dem Bau von neuen oder zusätzlichen Zuwegungen oder Rampen am Etelser Bahnhof hat die Bahn dagegen nicht zugestimmt. Für den Fußgängertunnel soll vor Beginn der Baumaßnahme eine Beweissicherung durchgeführt werden. - mm

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