„Gut aufgelegt“

Beim DJ-Workshop im Dröönläänd experimentieren Kinder mit dem technischen Equipment

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Die Dröönläänd-DJs Tjark Hoffmann (li.) und Max Jöhnk (re.) erklärten den Ferienspaßkindern Tamara und Maximilian das Equipment und ließen sie an den Reglern experimentieren.

Achim - „Gut aufgelegt“ – das Motto der Ferienspaßaktion am Samstagnachmittag bei der Musikinitiative Achim und Umgebung (Miau) in dem vom Verein betriebenen Club „Dröönläänd“ war durchaus doppeldeutig zu verstehen. Gut aufgelegt waren die jungen Musikinteressierten, die sich für die Aktion angemeldet hatten, und da es sich bei dieser um einen DJ-Workshop handelte, war „Gut aufgelegt“ auch das Arbeitsziel des Nachmittags.

Ein bisschen Eigennutz der Veranstalter war natürlich auch dabei, denn die künftige Generation von jungen Menschen, die im Dröönläänd für eine professionelle Musikgestaltung sorgen wollen und sollen, muss frühzeitig vorbereitet werden, wie Miau-Vorsitzender Tjark Hoffmann bekräftigte.

In dem vier Stunden dauernden Workshop bekamen die jungen Musikfreunde von Tjark Hoffmann und Max Jöhnk, beide auch als DJs im Dröönläänd an den Reglern aktiv, zuerst mal eine Einführung in die technische Ausstattung des Clubs. Sie lernten die Bedeutung und den Einsatz von Mixer, Plattenspieler und CDJ – ein Gerät, an das sowohl CDs als auch externe Datenträger angeschlossen werden können – kennen. 

Auch die Bedeutung von Höhen und Tiefen in den einzelnen Musikstücken und eine richtige Abstimmung sowie gelingende überlappende Übergänge durch Angleichung von Takt und Geschwindigkeit waren Inhalte des Workshops.

„Praktische Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen“

Die meiste Zeit war dann den eigenen Versuchen vorbehalten, „denn nur so bekommt man die Erfahrung und das richtige Gefühl für den guten Ton – praktische Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen“, betonte Tjark Hoffmann. „Die Kinder haben die Technik schnell verstanden und konnten damit gut umgehen“, freute sich der DJ.

Für Tamara (12) als Neueinsteigerin war das ganze technische Equipment zuerst überwältigend. „Wir haben aber viel gezeigt und erklärt bekommen – und ich möchte gerne weitermachen“, sagte sie begeistert. Maximilian (12) fand den Anfang schwierig, fühlte sich nach kürzerer Zeit aber schon sicherer: „Es war interessant und ich habe viel Neues gelernt – das Ausprobieren war aber das coolste“, fasste er zusammen.

„Wir benötigen dringend Nachwuchs, der Spaß an Musik hat, um hier mit uns im Team Verantwortung zu übernehmen und neue Ideen einzubringen. Wir bieten dem Nachwuchs die Gelegenheit, unter Live Bedingungen mit einem Top-Equipment zu proben und später das Erlernte auf den Partys zu präsentieren“, sagte Max Jöhnk.

Wenn die Sommerferien vorbei sind, gibt es wieder Partys im Dröönläänd – ab September sind zwei Veranstaltungen im Monat geplant, und auch der DJ-Workshop soll wiederholt werden. „Dann für Ältere ab 16 Jahren“, so Hoffmann.

hem

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