Blick auf Kosten

Grundschule Uesen wird an anderem Ort als geplant erweitert

+
Auf dieser relativ kleinen Grünfläche an der Ecke Brückenstraße / Alte Dorfstraße ist der Erweiterungsbau für die Grundschule Uesen vorgesehen. Dafür müssen Bäume gefällt und das Ehrenmal für die Opfer der beiden Weltkriege versetzt werden.

Achim - In knapp zwei Jahren soll der Neubau für die aus allen Nähten platzende Grundschule Uesen stehen. Ein dreistöckiges Gebäude ist auf der kleinen Grünfläche an der Ecke Brückenstraße / Alte Dorfstraße geplant. Am kommenden Montag, 17 Uhr, befasst sich der Schulausschuss des Stadtrates in öffentlicher Sitzung im Rathaus mit dem Drei-Millionen-Euro-Projekt.

Beraten wird über den vom Achimer Architekturbüro GME ausgearbeiteten Entwurf für den Neubau, der vier Klassenräume und Räume für einen Ganztagsschulbetrieb beherbergen soll. Denn die Schülerzahlen im Einzugsbereich der Grundschule Uesen steigen, so dass künftig vier statt drei Klassen pro Jahrgang gebildet werden müssen. Dazu kommt der wachsende Betreuungsbedarf von berufstätigen Eltern für ihre Kinder, wobei das Vorhalten einer Ganztagsschule die Stadt weniger kostet als der Betrieb des jetzigen, längst nicht über genug Plätze verfügenden Hortes.

Weniger Baulärm, weniger Baukosten

Im Unterschied zum Entwurf aus der Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Schule entstehen nun alle zusätzlichen Räume in einem Neubau neben den vorhandenen Gebäuden. „Im Bestand sind lediglich Nutzungsänderungen und Raumzusammenlegungen geplant“, heißt es in der Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung. Mit dieser Änderung sollen Schüler und Lehrer weniger Baulärm abbekommen und Baukosten gespart werden.

Die Entwurfsskizze des Architekturbüros GME zeigt: Die vorhandenen Schulgebäude (rechts) werden um einen dreigeschossigen Neubau, der dicht an die Fahrbahnen heranreicht, ergänzt.

Ein Erweiterungsbau „im eingeschlossenen Bereich zwischen Schwimmbad, Verwaltungstrakt und Schulgebäude“ ist damit vom Tisch. Ebenso wird auf einen vollständigen Neubau des maroden Dachgeschosses des Altbaues, in dem bisher die Hausmeisterwohnung und ein Radiosender untergebracht waren, verzichtet.

Im Untergeschoss kann der Altbau nach Angaben der Stadt „im Istbestand verbleiben“. Im Dachgeschoss sollten „nur die allernotwendigsten baulichen Sanierungsmaßnahmen“ vorgenommen werden. Mittelfristig betrachtet die Verwaltung den Bereich als „Schulergänzungsraum“. Ergänzend heißt es: „Langfristig wäre hier ein kompletter Ersatzneubau möglich.“

Ehrendenkmal soll Anfang 2018 versetzt werden

Der Neubau soll Mitte 2019 fertiggestellt sein. Das Fällen von Bäumen und das Versetzen des Ehrendenkmals auf dem Grundstück will die Stadt bereits zu Beginn des kommenden Jahres in Angriff nehmen.

Januar/Februar 2018 sind laut dem Bauressort im Rathaus aber auch mit Blick auf die Baukosten ein „wichtiger Meilenstein“. Bis dahin müsse die Planung soweit voran-geschritten sein, dass die Bauleistungen ausgeschrieben werden können. Gelinge dieses erst später, bestehe wegen der steigenden Nachfrage nach Hochbauleistungen im Frühjahr und Sommer die „Gefahr einer nicht unerheblichen Baukostensteigerung“. Die Experten im Rathaus halten einen Anstieg um sieben Prozent für realistisch. Das würde Mehrkosten von rund 200.000 Euro bedeuten. 

mm

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Komplett hüllenlos: Kennen Sie schon Lena Meyer-Landruts pikante Jugendsünden?

Komplett hüllenlos: Kennen Sie schon Lena Meyer-Landruts pikante Jugendsünden?

Von Turnen bis Yoga: Die besten Sportarten für Kinder

Von Turnen bis Yoga: Die besten Sportarten für Kinder

Was quält den Vierbeiner? So arbeiten Hundepsychologen

Was quält den Vierbeiner? So arbeiten Hundepsychologen

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

Meistgelesene Artikel

Rüstzeug für den Arbeitsplatz in Deutschland

Rüstzeug für den Arbeitsplatz in Deutschland

Grundsteinlegung für die Janusz-Korczak-Schule

Grundsteinlegung für die Janusz-Korczak-Schule

Der rote Rucksack ist im Landtag angekommen

Der rote Rucksack ist im Landtag angekommen

Viele Zaungäste an der Edeka-Baustelle

Viele Zaungäste an der Edeka-Baustelle

Kommentare