Tränen der Rührung und viel Lob für den vorbildlichen und vielfach talentierten Pädagogen Ralph Gronki

Der Gründervater des Gamma geht

Schülerkunstwerk mit Ruderbooten für den Schulleiter, der auch das Rudern ans Marktgymnasium gebracht hatte. - Fotos: Brodt

Achim - Ralph Gronki, Oberstudiendirektor und „Gründungsvater“ des zehnjährigen Gymnasiums am Markt (Gamma), ist gestern während einer zweistündigen Feier in der Schulturnhalle in den Ende Juli beginnenden Ruhestand verabschiedet worden Alle Redner würdigten den meist freundlichen, gelassenen Menschen, der vorbildlicher Pädagoge, Mensch, Organisator und Techniker in einem gewesen sei und vor allem diesem noch recht jungen Gymnasium zum durchschlagenden Erfolg verholfen habe.

Nobert Mischke, Dezernent der Landesschulbehörde, brachte es auf die Kurzformel „Gronki bleibt Gronki. Ein Mann ein Wort!“ Er erinnerte, dass der Mann, der in Münster Anglistik und Sport studiert hatte, sein Referendariat in Minden gemacht, eine Dezernentenstelle bei der Bezirksregierung ausgeschlagen hatte und statt dessen am Verdener Domgymnasium bis zum Studiendirektor Karriere gemacht hatte, mit Visionen, Tatkraft, vielen Fertigkeiten und menschlichen Vorzügen das Gamma neu aufgebaut hatte, nachdem das Cato mit mehr als 2000 Schülern aus allen Nähten zu platzen drohte. Das Gamma sei Gronkis viertes Kind geworden.

„Dieses Gymnasium ist erst zehn Jahre alt, aber schon erwachsen und kann nun ohne seinen Vater leben“, blieb der Dezernent bildhaft. Das Gymnasium am Markt bleibe als feste Größe am Bildungsmarkt.

Der stellvertretende Landrat Axel Rott, Bürgermeister Rainer Ditzfeld, Dr. Stefan Kroll vom Mitbewerber Cato und Mitglied der freundschaftlichen Direktoren-„Elefantenrunde“, Elternvertreter Claus Faber, die ehemalige Schülerin Isabel Fahl und ihr Abikurs, die aktuelle Schülerin Saskia Zwilling sowie Dr. Michael Dräger mit dem vom „Erlkönig“ zum „Wellenreiter“ abgewandelten Stück unterstrichen das auch prinzipiell.

Der so Gelobte blieb gewohnt bescheiden; „Gerne geschehen, das haben wir, glaube ich, gut hingekriegt.“ Es kome nicht auf Daten, Fakten und Zahlen, sondern auf die jungen Menschen an, die beispielsweise bei dieser Feier in der Schulband Friday und im Bläserensemble wunderbar musiziert hatten, betonte der Schulmeister mit Herz.

Er erinnerte daran, dass der Aufbau eines zweiten Gymnasiums in Achim eine Mission impossible gewesen sei. Sie sei gelungen. Nun gelte es, die nächste Mission impossible anzugehen, die Feier zum 100-jährigen Bestehen des Gammas, flachste der Verdener, der seine eigentlich Ende Februar ausgelaufene Dienstzeit hatte verlängern lassen..

Trotz aller lockeren Worte konnte er seine Rührung nicht verbergen, und als das Auditorium sich zu Ovationen erhob, hatten auch viele Tränen in den Augen - mb

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