Stadtbrandmeister Dykau und Stellvertreter Mühlenstedt hören auf / Nachfolger stehen fest

Großer Umbruch bei der Achimer Feuerwehr

Hört mit 57 Jahren auf: Stadtbrandmeister Olaf Dykau.

Achim - Ein großer Umbruch an der Spitze der Achimer Feuerwehr steht bevor: Nach jeweils 18 Jahren geben Stadtbrandmeister Olaf Dykau und dessen Stellvertreter Ralf Mühlenstedt ihre Führungsämter ab.

Als Nachfolger wurden der langjährige Zugführer Frank Boblat und Ortsbrandmeister Klaus Mindermann schon vom Feuerwehr-Stadtkommando gewählt. Offiziell ernannt werden sie in der Ratssitzung am 28. März.

Er habe schon vor etwa zwei Jahren angedeutet, dass er sein Amt gern in jüngere Hände geben wolle, damit auch neue Ideen in die Feuerwehrarbeit mit einfließen, erläuterte der 57-jährige Olaf Dykau auf Nachfrage dieser Zeitung.

Stadtbrandmeister werden für jeweils sechs Jahre gewählt. Jetzt nach Ablauf der Wahlperiode wolle er nicht erneut für einen solchen Zeitraum antreten, so Dykau, der beruflich als Zerspanungsmechaniker bei Daimler in Bremen tätig ist.

Wenn die Hierarchie bei der Achimer Feuerwehr nun neu aufgebaut werde, sei das zu begrüßen, freut er sich. Dykau, der in Uphusen wohnt, bleibt aber weiterhin stellvertretender Kreisbrandmeister.

Ralf Mühlenstedt ist 59 Jahre alt und Polizist in Bremen. Auch er möchte nach 18 Jahren als stellvertretender Achimer Stadtbrandmeister nicht verlängern und dafür lieber andere ans Ruder lassen.

Wenn absolut kein Nachfolger zu finden gewesen wäre, hätte Mühlenstedt notfalls weitergemacht. Mit dem 46-jährigen Klaus Mindermann, der sich unter anderem seit 2006 als Bierdener Ortsbrandmeister bewährt hat, steht nun aber ein qualifizierter Mann bereit, der die Feuerwehrarbeit schon lange als sein „großes Hobby“ bezeichnet.

Mindermann arbeitet als kaufmännischer Angestellter im IT-Bereich des Versandhandels Paul Schrader in Weyhe. Auch als stellvertretender Stadtbrandmeister will er weiter als Ortsbrandmeister in Bierden aktiv sein.

Der bisherige Stadtbrandmeister-Stellvertreter Ralf Mühlenstedt bleibt nach seinem Rückzug von diesem Amt weiterhin stellvertretender Chef der Ortsfeuerwehr Achim.

Frank Boblat, der künftige Stadtbrandmeister, hat seit 2004 als Zugführer des Gefahrgutzugs des Landkreises Verden und außerdem als Zugführer der Feuerwehr Achim schon wertvolle Erfahrungen in leitenden Funktionen gesammelt. Der 50-Jährige wohnt in Baden, ist aber in der Ortsfeuerwehr Achim aktiv. Die neue Aufgabe als Chef von sechs Feuerwehren im gesamten Stadtgebiet sieht Boblat als besondere Herausforderung, die ihn aber auch sehr reizt.

Er möchte das Achimer Feuerwehrwesen „in eine gute Zukunft führen“ - vom Equipment her ebenso wie von der Ausbildung. Auch im baulichen Bereich ist einiges vorgesehen - vor allem in Baden und später in Uphusen.

Beruflich bringt der künftige Stadtbrandmeister ebenfalls Führungsfähigkeiten mit ein. Er ist Geschäftsführer einer Logistikfirma in Bremen-Hemelingen.

Zweiter stellvertretender Achimer Stadtbrandmeister ist Hans Hoffmann. Er bleibt es weiterhin.  la

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