Große zentrale Tafel im Gespräch: Viele wissen nicht, was es alles gibt in Achim

Wegweisende neue City-Idee

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Hier an zentraler Stelle am Rathausplatz könnte sie einmal stehen: Die große Wegweiser-Hinweistafel auf alle Geschäfte und Läden in der Fußgängerzone, an Seiten- und angrenzenden Straßen.

Achim - Sie sind neu hier, oder?“ bekommt Elke Schäl immer mal wieder von staunenden Kunden zu hören. Dabei ist die Oytenerin mit ihrem Geschäft „Das Geschenk“ schon seit sechs Jahren fester Bestandteil der Achimer Fußgängerzone.

Der Laden mit dem unglaublich vielfältigen Angebot wird regelmäßig als ein positives Beispiel genannt, wenn es bei Diskussionen um die Innenstadt-Geschäftswelt geht.

Und dennoch kennen ihn offenbar nicht mal alle Achimer. Daher ist Elke Schäls Idee naheliegend: Ein großer Wegweiser für die Kunden zu den Angeboten in der City muss her und an möglichst zentraler Stelle aufgestellt werden. Am besten sollte diese Tafel auf dem Rathausplatz postiert werden, findet die Geschäftsfrau. Auch Standorte am Eingang zur Fußgängerzone oder am Ausgang beim Gieschen-Kreisel kämen in Frage, meinen andere.

Damit könnte die allgemeine Wahrnehmung umgedreht werden. Besucher gingen nämlich jetzt häufig durch die Fußgängerzone, sähen das eine oder andere leer stehende Geschäft und dächten sofort, es sei hier nicht mehr viel los.

Durch die Hinweistafel würden sie hingegen über das informiert, was es tatsächlich noch alles in der Fußgängerzone und umliegenden Bereichen zu kaufen gibt. Und das sei eine ganze Menge, betont Elke Schäl.

Von Gardinen und Zubehör über Jeans und anderer Kleidung, Handwerklichem und vielem mehr reiche das Angebot. Gerade auch an den kleinen Seitenstraßen gebe es interessante Lädchen, die bisher vielleicht nur Insidern ein Begriff sind.

Natürlich sei die in anderen Orten schon erprobte Geschäfts-Wegweisertafel nur ein kleiner Schritt von vielen größeren zur weiteren Innenstadtentwicklung, und natürlich werde es einiges Geld kosten, weiß die Achimer Geschäftsfrau aus Oyten, die zuvor in Fischerhude ein Café betrieb.

Das Vorhaben sei aber relativ schnell umzusetzen und werde sicherlich seine Wirkung nicht verfehlen.

Beim heutigen Treffen über die „Zukunft der Innenstadt“, zu dem die Stadtverwaltung Selbständige aus dem Zentrum und drumherum eingeladen hat, wird die Idee auf jeden Fall zur Sprache kommen, und auch Bürgermeister Ditzfeld kennt sie bereits.

Selbstverständlich geht es heute auch um grundlegendere Überlegungen und Projekte. Achimern und Besuchern von außerhalb aber die umfassende Übersicht zum aktiven Geschäftsleben im Stadtkernbereich zu bieten, könnte ein sinnvoller Auftakt zu vielen folgenden Veränderungen und Verbesserungen sein.

la

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