Projekt „Wohnen an der Apfelwiese“

Größte Baustelle Achims am Kreisel hat sich voll entfaltet

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Das frühere Scherffsche Gelände hat sich in eine riesige Baustelle verwandelt. Weit ins Erdreich hinein wurde ausgebaggert, denn es entstehen hier auch Tiefgaragen auf zwei Ebenen. 

Achim - Von Heinrich Laue. Ein wahres Gebirge an Erdreich direkt hinter dem Bauzaun am Gieschen-Verkehrskreisel und etliche mit ausgebuddelte große Findlinge – es bewegt sich gerade viel in diesem Bereich und dahinter. Es ist die derzeit größte Baustelle Achims.

Auf insgesamt gut 5 000 Quadratmetern Grundfläche entstehen wie berichtet fünf neue Häuser mit 20 rollstuhlgerechten oder barrierefreien Erdgeschosswohnungen sowie 44 weiteren barrierearmen Wohnungen in zwei drei- und drei zweigeschossigen neuen Gebäuden. Eine große Grünfläche zum Erholen ist ebenfalls eingeplant. „Wohnen an der Apfelwiese“ nennt sich das Gesamtprojekt in zentraler Stadtlage mit Ausblick in die Marsch.

Investor dieses Vorhabens mit einem Gesamtvolumen im zweistelligen Millionenbereich ist die Firma AVW Immobilien aus Hamburg. Das Immobilien-Center der Kreissparkasse (KSK) Verden in Achim übernimmt die Vermarktung.

Zwei Bauunternehmen arbeiten zusammen, um das Großvorhaben am Kreisel zu verwirklichen: Die Firmen Schröder aus Bremervörde und Lindemann aus Stade.

74 Stellplätze werden ebenfalls geschaffen, davon 13 oberirdisch, die anderen in einer Tiefgarage auf zwei Ebenen. Deshalb musste dort auch reichlich Boden ausgebaggert werden.

Die aufgetürmten Sandmassen werden später zum Verfüllen der Baugrube wieder gebraucht. Und die zu Tage geförderten großen Steinblöcke könnten auch zur Gestaltung des Außengeländes mit genutzt werden, hieß es auf Nachfrage von der Bauleitung.

Fertigstellungsfrist mit eingebautem Puffer

Fertig zum Einzug sollen die fünf Häuser laut Planung im Herbst 2019 sein. Allerdings war der Baubeginn schon für das Frühjahr 2018 vorgesehen, hat sich also deutlich verzögert.

Es werde weiter alles getan, um die Fertigstellungsfrist einzuhalten, hieß es auf Nachfrage von der AVW-Pressestelle. Doch sei für alle Fälle auch ein „Zeitpuffer“ in den Kaufverträgen mit eingebaut, falls es doch etwas länger dauern sollte.

Wer noch an der Apfelwiese wohnen möchte, hat auf jeden Fall nach wie vor die Chance dazu. Es seien bisher noch nicht sämtliche Wohnungen veräußert, bestätigte das Kreissparkassen-Immo-Center.

Die ausgehobenen Erdmassen türmen sich hinter dem Bauzaun am Verkehrskreisel zu einem wahren Gebirge. Dazu kommen die ebenfalls zu Tage geförderten schweren „Findlinge“ aus dem Untergrund.

Auch der Neubau der bisher in der Fußgängerzone ansässigen Achimer KSK-Filiale ist auf dem großen Grüngelände an der Umgehungsstraße geplant.

Was Neubaustart und Umzug angehe, gebe es jedoch bisher noch keinen endgültigen Zeitplan, hieß es aus der Zentrale in Verden.

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