Golf-AG an der Grundschule Baden lernt Sportart auf Achimer Anlage kennen

Alle schaffen lange Schläge mit dem Eisen und dem Holz

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Manuel (links) und Jadan üben hier auf dem Grün das Einlochen aus kurzer Distanz.

Achim - Früh übt sich am besten, wer später mal ein gutes Handicap haben will. Den allermeisten Kindern aus der Grundschule Baden, die mittwochs nach dem Unterricht auf der Anlage in Badenermoor von einem Profi in seinem Fach zum Golfsport angeleitet werden, macht das Spielen im Grünen und an frischer Luft aber wohl vor allem Spaß.

Manch ein Junge, manch ein Mädchen haut den Ball auf der Driving Range auf Anhieb mit erstaunlicher Wucht vom Abschlag weg. Andere müssen auf der Übungsanlage länger hantieren, um schließlich zum gewünschten Erfolg zu kommen. „30 Meter mit dem Eisen und 40 Meter mit dem Holz haben alle geschafft“, freut sich Golflehrer Boris Bollmann.

Das Chippen, also das alles andere als leicht hin zu bekommende dosierte Befördern des Balles in Richtung Loch, und sogar Schläge aus dem „fiesen“ Sandbunker heraus standen für die Golf-AG der Badener Schule in den vergangenen Wochen und Monaten ebenfalls schon auf dem Lehrplan. Aber auch dabei, berichtet Bollmann mit einem Lächeln, hätten die meisten eine gute Figur gemacht.

„Das Putten heute klappt leider nicht ganz so gut“, bemerkt der Trainer mit Blick aufs Grün, wo kleine Fähnchen das Ziel markieren. „Den Bällen fehlt meist die richtige Länge, um das Loch zu treffen.“

Geduldig erklärt Boris Bollmann den Kindern noch mal in aller Ruhe, dass sie den Schläger mit beiden Händen schwingen sollen. Und korrigiert bisweilen bei der einen oder dem anderen die Griffhaltung, um die Erfolgschancen der jungen Akteure wesentlich zu verbessern.

„Alle sind doch mit Eifer dabei“, stellt Grundschullehrerin Ulrike Dwertmann begeistert fest. Auch sie versucht sich bei herrlichem Sonnenschein und allerdings empfindlicher Kälte beim Putten, während rings um sie herum eine Gruppe von Zweit- bis Viertklässlern das Gleiche probiert.

Neben der Praxis bekommen die schulischen Gäste auf dem Achimer Golfplatz auch etwas Theorie vermittelt. Bollmann bringt ihnen „Grundregeln der Etikette“ für den Golfsport bei. Dazu gehört zum Beispiel, während des Spielbetriebs nicht auf die Bahnen zu laufen, rausgeschlagene Rasenstücke wieder einzusetzen und sich auf der Anlage ruhig und gegenüber allen Sportlern fair und freundlich zu verhalten.

Dieser „Einstieg in den Golfsport“ wird nach Angaben von Bollmann von der deutschlandweiten Vereinigung clubfreier Golfspieler finanziert und am Ende des Schulhalbjahres mit dem „Bronze-Abzeichen“ belohnt. „Damit können die Schüler das Übungsgelände hier nutzen und auch sonnabends am Jugendtraining teilnehmen.“

Einige fänden dann dauerhaft Gefallen an diesem Sport, weiß Bollmann, der schon viele Jahre Golf-AG an Schulen aus dem Stadtgebiet auf der Anlage am Wittkoppenberg anleitet. Denn natürlich freue sich der Achimer Golfclub über Nachwuchs.

mm

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