Gewohnte Kreiselpolonäse fehlt in der Achimer Silvesternacht 2015 / 2016

Viel mehr Böller, aber aus Polizeisicht ruhiger Wechsel

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Mit mächtigen Feuerbällen, aber auch kleineren Knallkörpern wurde das neue Jahr im Zentrum Achims begrüßt.

Achim - Es krachte nicht schlecht zum Jahreswechsel im Achimer Zentrum und den Ortsteilen. Aus Sicht der Polizei war es aber ein relativ ruhiger Jahreswechsel mit den üblichen kleineren Vorfällen.

Hierzu zählen Streitigkeiten und andere Ausraster unter Alkoholeinfluss, auch mal durch Feuerwerkskörper verursachte Müllcontainerbrändchen oder geringfügigere Sachbeschädigungen. Beschwerden über Ruhestörungen gab es ebenfalls.

Größere Prügeleien mit Verletzten, Brände oder auch Verkehrsunfälle gehörten nicht zum Silvestergeschehen.

Einige Gruppen von Jugendlichen hatten sich mit ganzen Böller-Batterien ausgestattet, die systematisch nach und nach auf dem Bibliotheksplatz gezündet wurden.

Familien-Silvesterpatry im Kasch. Auch hier war die Stimmung prächtig, als es auf Mitternacht zuging.

Doch auch beim „Atrium“ gab es ein Prachtfeuerwerk, und es blitzte und donnerte an vielen anderen Stellen. Vor allem die gut besuchte Silvesterparty im genannten zentralen Lokal sorgte mit dafür, dass die Innenstadt im Vergleich zu Vorjahren um Mitternacht recht gut bevölkert war. Dagegen blieb der „Musikkeller Katakomben“ an Silvester und Neujahr geschlossen. Folglich fehlte die schon gewohnte bunte Polonäse von Feiernden um den Verkehrskreisel. Geböllert wurde am Straßenrand aber reichlich, und wahre Berge Abgebranntes stapelten sich. Früher war zwar mehr Lametta, aber heute sei viel mehr Feuerwerk, hatten einige einen allgemeinen Trend beobachtet.

Erstaunlich daher, dass schon am gestrigen Neujahrsmorgen die gesamte Fußgängerzone wieder blitzeblank freigeräumt war. Außerhalb, etwa bei einer Bushaltestelle an der Landesstraße nach Uesen, waren die Reste der Nacht noch in voller Pracht vorhanden.

Es gab wieder die bestens besuchte Kasch-Silvesterparty, aber das „Dröönläänd“ war für die Allgemeinheit dieses Mal gesperrt. Dort lief eine Privatfete.

An der Herbergstraße sangen die Cranberries ihr „Zombi“ aus dem Raum für Tanz und Therapie im ersten Stock, und ansonsten luden größere Lokale und Restaurants wieder zu Silvestermenüs mit anschließender Feier der oft etwas feineren Art.

Weiter bleibt für künftige Generationen festzuhalten, dass die Temperatur beim Wechsel 15/16 um knapp vier Grad lag. Etwas nieselig fühlte es sich an, doch blieb es letztlich trocken.

la

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