Beamte stoppen Trunkenheitsfahrt auf der A 27

Mit Gewalt aus dem Auto geholt

Achim - Mehrere Notrufe gingen am Freitag, um 19.58 Uhr, bei der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg ein, die einen in starken Schlangenlinien fahrenden Ford Mondeo mit Oldenburger Kennzeichen meldeten, der die gesamte Fahrbahnbreite der A 27 benötigte.

Eine Funkstreifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei sichtete das Fahrzeug kurz vor dem Parkplatz Badener Holz. Das Auto fuhr mit Fernlicht und wies im Bereich der Fahrerseite starke Unfallbeschädigungen auf.

Der Wagen sollte an der Anschlussstelle Achim-Ost von der Autobahn geleitet und kontrolliert werden, hielt jedoch auf dem Hauptfahrstreifen an. Da der Fahrer den Weisungen und der Aufforderung, aus dem Fahrzeug zu steigen, nicht nachkam, zogen ihn die Beamten unter Anwendung körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug und fesselten ihn aus Eigensicherungsgründen. Ein Polizist fuhr den Wagen auf das Sichtdreieck der Anschlussstelle.

Wie sich herausstellte, hatte der 44-jährige Fahrer eine Atemluftalkoholkonzentration von 2,61 Promille. Auf der Dienststelle entnahm ein Arzt eine Blutprobe.

Der Führerschein des Mannes konnte nicht sichergestellt werden, da dieser bereits im Juli 2014 nach Trunkenheit im Verkehr mit Verkehrsunfall sowie anschließender Unfallflucht sichergestellt worden war.

Die Beschädigungen am Auto dürften von einem Verkehrsunfall gegen 19.30 Uhr auf der A 2 stammen, wo der 44-Jährige einen Unfall mit Straßenverkehrsgefährdung und anschließender Flucht verursacht hatte.

Ob es anschließend auf der A 7 noch zu Schädigungen kam, muss noch ermittelt werden. Zumindest im Bereich der A 27, zwischen Walsrode-Süd und Achim, konnten keine Beschädigungen an den Schutzplanken festgestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.

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