Polizei Achim organisiert Malwettbewerb an Achimer Grundschulen / 22 Preise vergeben

Gesetzeshüter wie im Bilderbuch

Von Kindern umringt sind Kontaktbeamtin Katja Brammer sowie Schulleiterinnen Claudia Nobis (Astrid-Lindgren-Schule) und Bärbel Haverkamp (Grundschule Uphusen), die sich über die Bildervielfalt zum Thema Polizei sehr freuten. Foto: duncan

Achim - Von Lisa Duncan. Für viele ist sie der „Freund und Helfer“, andere denken eher an Hubschrauber oder Handschellen. Mehr als 100 Bilder kamen jetzt bei einem Malwettbewerb der Polizei an allen Achimer Grundschulen zustande. Die Idee zu der Aktion hatte Kontaktbeamtin Katja Brammer. Die 22 besten Bilder wurden am Dienstagvormittag in der Astrid-Lindgren-Schule prämiert. Jede Grundschule war mindestens einmal vertreten.

Ab Freitag werden die von Erst- bis Viertklässlern gemalten Werke zwei Wochen im Rathausfoyer auf Stellwänden zu sehen sein. Danach sollen sie für kurze Zeit das Kommissariat schmücken.

„Ihr habt alle gewonnen“, sagte Katja Brammer vor der Preisverleihung. Die „Jury“ (Brammer und Claudia Nobis, Leiterin der Astrid-Lindgren-Schule) habe es sich bei der Auswahl nicht leicht gemacht. Der Preis: ein praktischer Polizei-Turnbeutel, darin enthalten das Heft „Poldi ermittelt“ über die Polizeiarbeit, ein Malbuch, ein Kugelschreiber und etwas Süßes.

Die Einfälle der Grundschüler reichten vom Phantombild über das Gefängnis bis hin zum Polizeiruf 110. Den Notruf hatte die Klasse 1b gemeinschaftlich zum Blickfang eines Bildes gemacht, in dem Gegenstände aus der Polizeiarbeit collagenartig miteinander verknüpft sind. Ein Kind hatte neben ein rotes Herz einen Text geschrieben: „Die Polizei hilft Menschen, zum Beispiel, wenn ein Mord passiert ist. Fast jeder mag sie...“

„Auf vielen Bilder waren Hubschrauber zu sehen“, berichtet Brammer. Sie vermutet, dass die Kinder diese Idee aus einem Film entwickelten oder schon mal gesehen haben, wie ein Einsatzfahrzeug über der Stadt kreiste. Kindliche Vorstellungen von der Polizeiarbeit begegnen Brammer immer wieder bei ihren Kooperationen mit Schulen, wie etwa dem Schul-Express, der Radfahrprüfung oder Projekten für Zivilcourage. „Hast du auch eine Knarre? Wollen viele dann erst mal wissen“, erzählt Brammer, die seit 17 Jahren Kontaktbeamtin ist.

Die Kinder konnten übrigens ohne Notendruck entscheiden, ob sie bei dem Wettbewerb mitmachen möchten. „Schön, dass so viele etwas gemalt haben“, findet Brammer.

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