Katrin Schütte stellt in der Bremischen Volksbank unter dem Titel „Reihung“ aus

Geschulter Blick auf die Symmetrie

Die Farbe Blau hat es er Künstlerin Katrin Schütte besonders angetan. Fotos: Hägermann

Achim - Von Bernd Hägermann. Als Vorsitzende des Kunstvereins Osterholz-Scharmbeck gehört es zu den Aufgaben von Katrin Schütte, Kolleginnen und Kollegen mit Ausstellungen, Werkschauen oder Präsentationen zu fördern und dabei die vielfältigen künstlerischen Aktivitäten ins Blickfeld zu rücken. Das ist ihr Dienst an der künstlerischen Sache.

Seit Donnerstagabend geht es für Katrin Schütte mehr um Eigenwerbung. In der Achimer Geschäftsstelle der Bremischen Volksbank zeigt die Künstlerin, die zunächst als Intensivkrankenschwester arbeitete, dann ein Studium an der Freien Kunststudienstätte Ottersberg begann und 1996 abschloss, eigene Arbeiten.

Zur Vernissage waren etliche kunstinteressierte Gäste gekommen. Begrüßt wurden sie von der Geschäftsstellenleiterin Ute Gajus und von Bankvorstand Detlev Herrmann.

Zur Ausstellung sprach Birgit Asmann. Sie ist mit der ausstellenden Künstlerin befreundet und lebt wie diese ebenfalls in Osterholz-Scharmbeck. „Ich bin ein bisschen aufgeregt“, gestand Asmann. Es war ihre erste Laudatio.

Katrin Schütte bringt vorrangig mit Öl- und Acrylfarben abstrakte Motive auf die Leinwand. „Ihre Bilder sind harmonische Farbkompositionen. Oft lasierend gearbeitet, dabei wird das Bild mit mehreren Farbschichten überzogen, um dessen Leuchtkraft zu verstärken“, sagte Birgit Asmann, um zu ergänzen „die Farbe Blau hat es Katrin Schütte besonders angetan.“

In der Achimer Ausstellung von Schütte zu sehen sind Werke zum Thema Reihung. Zumeist Häuser in Verbindung zur Natur oder diese selbst als Hauptmotiv. Augenfällig dabei: die Senkrechte, gerne in Form serieller Anordnungen: „Die Senkrechte findet man tatsächlich in vielen Lebensbereichen wieder. Da war mir so vorher gar nicht bewusst“, sagte Asmann.

Der Blick der Freundin, geschult auf Symmetrie, auf Zusammenhänge und Details, und ihr künstlerischer Ausdruck verhalf der Laudatorin zu neuen Erkenntnissen, auch zu dieser: „Katrin Schütte hält in ihren Werken häufig Bildelemente in der Schwebe, rettet sie vor Eindeutigkeit, und lässt damit neue Sichtweisen entstehen.“

Die Ausstellung in der Geschäftsstelle der Bremischen Volksbank ist zu den Öffnungszeiten des Geldinstituts bis Anfang November zu sehen.

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