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Maike Seyfried neu im Team

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Von: Sandra Bischoff

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Bereiten den Wechsel in der Geschäftsführung gemeinsam vor: Maike Seyfried (v.), die das Kasch künftig mit Dennis Meinken leitet, sowie Susanne Groll (l.) und Silke Thomas, die im Lauf des Jahres in den Ruhestand gehen.
Bereiten den Wechsel in der Geschäftsführung gemeinsam vor: Maike Seyfried (v.), die das Kasch künftig mit Dennis Meinken leitet, sowie Susanne Groll (l.) und Silke Thomas, die im Lauf des Jahres in den Ruhestand gehen. © Bischoff

Achim – Das Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch) stellt sich personell neu auf: Seit Beginn des neuen Jahres gehört Maike Seyfried zum Mitarbeiterteam. Sie soll künftig gemeinsam mit Dennis Meinken die Geschäftsführung der Einrichtung an der Bergstraße bilden.

Bisher gehören auch Silke Thomas und Susanne Groll zum Führungsteam. Beide verabschieden sich jedoch im Lauf des Jahres in den Ruhestand: Susanne Groll verlässt das Haus Ende Juli, Silke Thomas geht zum Herbst. Damit reduziert sich die Chefetage von drei auf zwei Personen. „Es sind dann zehn Stunden weniger im Führungsteam. Zuvor waren wir zu dritt, aber mit Teilzeitstellen“, erklärt Silke Thomas. Um das zeitliche Defizit abzufedern, sollen administrative und technische Aufgaben ausgelagert werden. Denn auch Bürokraft Karin Feldmann verabschiedet sich im Oktober in die Rente. „Es ist fast ein Luxus, dass wir gemeinsam noch so viel Zeit haben, um einen guten Übergang, gerade auf der Geschäftsführungsebene, zu gestalten“, sagt Dennis Meinken.

Dabei kennt seine neue Kollegin Maike Seyfried das Kasch nicht erst seit gestern. „Ich bin praktisch mit dem Kasch groß geworden“, sagt die 41-Jährige, die aus Achim stammt. Nach dem Abitur ging sie nach England, wo sie Kultur und Eventproduktion studierte und im Anschluss selbstständig in der Eventbranche arbeitete. Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrer Familie wieder in Achim. Etwa vier Jahre engagierte sie sich im Vorstand des Kasch-Trägervereins und kennt daher auch das Team. „Uns kam relativ schnell die Idee mit Maike. Erst war es ein gegenseitiges Entwickeln und Austarieren, dann haben wir entschieden“, berichtet Silke Thomas.

Zurzeit arbeitet sich die neue Kollegin ein und plant auch schon die Kultursaison 2022/2023. „Außerdem nutze ich die ruhige Zeit, um zu schauen, was wir noch machen können. Ich sehe es als meine Aufgabe an, etwas Neues zu probieren, ohne das Alte wegzuschieben“, erklärt die Mutter dreier Kinder.

Eine neue Idee soll schon in diesem Jahr umgesetzt werden. Im Rahmen des Stadtfests vom 17. bis 19. Juni gibt es erstmals einen sogenannten Jazzgarten am Alten Markt. „Es wird ein Test, aber wir wollen auch schlummernde Musikstile ausprobieren, und das bietet sich an für Angebote, die umsonst und draußen stattfinden“, sagt Susanne Groll. Erneut stattfinden soll auch das Festival „Fisch muss schwimmen“ vom 11. bis 14. August im Achimer Freibad. Die Sommerbühne wird es künftig nur alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Stadtfest geben.

Ob die Veranstaltungen stattfinden, hänge jedoch nicht nur von den Corona-Zahlen und den damit verbundenen Auflagen ab, sondern auch von der Finanzierung. „Wir müssen immer schauen, dass wir Geld dafür aus den Fördertöpfen bekommen“, sagt Silke Thomas. Was Corona angeht, zeigt sich das Team optimistisch. „Wir müssen von Tag zu Tag schauen, ob wir die Veranstaltung durchziehen“, erklärt Maike Seyfried. „Darin sind wir mittlerweile gut erprobt, Veranstaltungen von drinnen nach draußen zu verlegen oder auch sonst an die Corona-Vorgaben anzupassen“, fügt Dennis Meinken hinzu.

Alle vier Mitarbeitenden sehen es als Vorteil an, den Generationswechsel im Kasch gemeinsam in die Wege zu leiten. Zumal der Zuschnitt der Aufgabenverteilung derzeit noch nicht ganz klar sei, wie Silke Thomas erklärt.

Sie arbeitet seit 1993 in der Kultureinrichtung, genau wie ihre Kollegin Susanne Groll. „Es gehen nicht nur zwei administrative Mitarbeiterinnen. Die Beiden sind einfach sehr eng mit dem Haus und der Geschichte verbunden“, sagt Maike Seyfried.

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