Achimer Landfrauen im Hotel Gieschen

Gemeinschaftserlebnis steht im Vordergrund

Voller Saal in Gieschens Hotel: Die Achimer Landfrauen demonstrieren großen Zusammenhalt bei ihren regelmäßigen Treffen. Fotos: S chmidt
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Voller Saal in Gieschens Hotel: Die Achimer Landfrauen demonstrieren großen Zusammenhalt bei ihren regelmäßigen Treffen.

Achim - Zur Jahreshauptversammlung hatte der Landfrauenverein Achim und Umgebung am Mittwoch in Gieschens Hotel eingeladen.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit ergänzte die Vorsitzende Annameta Rippich ihre Begrüßung der 87 anwesenden Landfrauen durch Dankesreden und einem Bericht über das vergangene Jahr.

Als besonderen Höhepunkt überbrachte die Vorsitzende Ehrungen des niedersächsischen Landfrauenverbands an Christa Bischoff (nicht anwesend), Renate Blohme und Ursel Klaus für langjähriges, ehrenamtliches Engagement in der Landfrauenarbeit.

Im Anschluss verlas Schriftführerin Anke Brüns das Protokoll der vorangegangen Sitzung und lieferte darin nochmals Erinnerungen an vielfältige gemeinsame Veranstaltungen wie Kino- und Vortragsabende, Radwandertouren, Planungs-, Arbeits- und Delegiertentreffen, Theaterfahrten und Tagesausflüge. Bevor die Frauenriege aber zum gemütlichen Teil mit Kaffeetafel übergehen konnte, stand mit dem Haushaltsbeschluss und Entlastung des Vorstands eine weitere Regularie auf der Tagesordnung.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüferinnen entlastete die Gesellschaft einstimmig ihren Vorstand und war auch mit dem Haushalt für 2019 einverstanden.

Renate Blohme und Ursel Klaus erhielten von Annameta Rippich (v.l.) Auszeichnungen für ihr langjähriges Engagement.

Auch die Ankündigung einer möglichen Beitragserhöhung um fünf Euro auf 35 Euro jährlich ab 2020 wegen steigender Verbandsabgaben und zur umfänglichen Aufrechterhaltung der Vereinsaktivitäten konnte die gute Stimmung nicht trüben.

Wahlen standen jetzt nicht an, aber Annameta Rippich richtete schon einen Aufruf an die Versammlung: „Vier Jahre für ein Vorstandsamt sind ein überschaubarer Zeitrahmen“, erklärte sie und mahnte zur notwendigen Bereitschaft, sich bei den Vorstandswahlen im kommenden Jahr zur Verfügung zu stellen.

Den eigentlichen Höhepunkt des Nachmittags bildete schließlich der Klönschnack bei Kaffee und Kuchen sowie eine Lesung von Ines Barber. Die freie Journalistin und Trauerrednerin las niederdeutsche Döntjes aus ihrer Kurzgeschichtensammlung „Passt, wackelt un hett Luft!“

Teils fiktiv, oft auch autobiografisch, berichtet die gebürtige Rendsburgerin darin humoristisch über die Tücken des Älterwerdens oder liefert Beobachtungen über defizitäre Erziehungsleistungen . Aber auch ernste Themen wie Demenz finden darin Platz. In „So veele Wöör“ erzählt eine erwachsene Tochter ihrer pflegebedürftigen Mutter immer wieder die eigene Lebensgeschichte - und lernt dabei selbst viel über die Mutter-Tochter-Beziehung.  

sch

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