Bürger wirken mit / Auftakttreffen am 31. Mai

Es geht um letzte große Stadtplanung

Achim - Am Dienstag, 31. Mai, beginnt um 18 Uhr im Gebäude der Achimer Stadtwerke an der Gaswerkstraße 7 die öffentliche Auftaktveranstaltung zum Zukunftskonzept für das „Sanierungsgebiet nördliche Innenstadt“. Bürgermeister Ditzfeld lädt dazu alle betroffenen und interessierten Bürger herzlich ein.

Es geht um die Entwicklung auf insgesamt etwa 14 Hektar Fläche beiderseits der Bahnlinie in den nächsten rund zehn Jahren, Nicht nur das einstige große Areal der Brotfirma Lieken gehört zum Plangebiet.

Viel mehr als nur das Lieken-Areal 

Dieses beginnt vielmehr schon an der Kreuzung beim Hotel Gieschen, erstreckt sich entlang der von einigen Geschäftsleerständen geprägten Bahnhofstraße und reicht jenseits der Bahnlinie bis in Höhe der Straße Auf dem Wehrfelde mit ihren Wohnhäusern, einigen Baulücken und viel „freier Landschaft“ am Rande der Häuserreihen nach Bierden hin.

Aktuell stehen verschiedene Nutzungskonzepte in der öffentlichen und politischen Diskussion, betont Ditzfeld. Welches das richtige für den Standort und die Stadt Achim ist und welche Konsequenzen die unterschiedlichen Ansätzen für die weitere Umgebung haben – darum geht es jetzt mit aktiver Beteiligung der Bürger an der Rahmenplanung.

„Durch Aufnahme Achims Achim ins Städtebauförderprogramm Stadtumbau West und die Festlegung eines Sanierungsgebiets ergeben sich zusätzliche Handlungsspielräume“, schreibt Ditzfeld weiter in der Einladung zu dem Treffen am 31. Mai.

Mit dem Erarbeiten eines städtebaulichen Rahmenplans für das Sanierungsgebiet hat die Stadt Achim wie berichtet schon das Stadtplanungsbüro baumgart+partner aus Bremen beauftragt.

Jetzt sollen in einem „intensiven Beteiligungsprozess“ verschiedene Nutzungsalternativen entwickelt und beraten werden. Ziel sei es, „einen gesamtgesellschaftlichen Konsens über die für die Stadt Achim richtige Lösung auf der wohl langfristig letzten großen innenstadtnahen Entwicklungsfläche zu erzielen“.

Abschließend werden im Schreiben aus der Verwalttung Machbarkeitsgrenzen umrissen:

„Die Planung muss einerseits gestalterische und funktionale Impulse setzen, in welchen sich die Wünsche vieler Bevölkerungsgruppen widerspiegeln.

Andererseits muss die vorgeschlagene Nutzungskonzeption wirtschaftlich tragfähig und im Rahmen der städtebaulichen Sanierung realisierbar sein“.

Die Diskussion über das Lieken-Areal dürfe auch weiterhin nicht geführt werden, ohne geschäftliche Wechselwirkungen auf die Fußgängerzone zu bedenken.

Rubriklistenbild: © dpa

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