Gavin Mee rockt „Katakomben“

Klangvoll und packend zugleich

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Gavin Mee zeigte im Musikkeller „Katakomben“ klasse Gitarrenspiel.

Achim - Gavin Mee verriet, dass er sich privilegiert fühle, für Auftritte in der Reihe „Songs & Whispers“ gefragt worden zu sein. Am Sonntag unterhielt der irische Gitarrenkünstler das Publikum im Musikkeller „Katakomben“ am Alten Markt in Achim nicht nur klangvoll, sondern auch mit packenden Erzählungen.

Er ist nach eigenen Angaben das erste Mal in Deutschland und will auf dieser Tour Menschen mit seiner Musik konfrontieren und sein neues Album „Mee Mantras“ vorstellen. „Ich liebe es zu reisen und bin dort zu Hause, wo ich gerade bin“, bekannte Gavin Mee. Sein Programm sei oft abhängig von seiner Stimmung. Als größten Einfluss auf seinen Stil nennt er die Musik von Randy Newman, Harry Nilsson und Loudon Wainwright.

Mee verließ 2006 seine Heimat Irland. Ausgerüstet mit einer Gitarre und seinem Debütalbum „Breech Birth“, trug der bodenständige Troubadour seine Musik durch die Theater, Clubs und Festivals in Europa. Die Zeit auf Tour verpasste seinem Handwerk den nötigen Feinschliff und so entwickelte er seinen einzigartigen Stil. Mee kombiniert sein komplexes Gitarrenspiel und die durch komplizierten Fingerstyle erzeugten Töne mit spannenden Vorträgen.

Vom Leben inspirierte Songs präsentierte er in den „Katakomben“ mit auffallend klarer Aussprache. Sein exzellentes Gitarrenspiel und seine Texte wollen gehört werden. Die verbrachte Zeit auf der Straße und seine Touren dienen ihm dabei als Quellen. So erzählte er dem Publikum, dass er nach einer Reise zu einem Tanzfestival in Portugal ein Jahr lang dort geblieben sei. Aber auch Titel wie „I was made to love magic“ von Nick Drake oder „For the Roses“ von der kanadischen Singer-Songwriterin Joan Mitchell hatte er in seinem hörens- und sehenswerten Programm.

hem

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