Musikprogramm begeistert

Stadtfest erweist sich als Magnet: Ganz Achim ist aus dem Häuschen

Junge Leute hatten vor allem bei den Fahrgeschäften, wie hier bei der Krake, viel Spaß.

Achim - Von Michael Mix. „Ein super Stadtfest.“ Wen man auch fragte – die zahllosen Besucher, Schausteller und Organisatoren strahlten mit der Sonne um die Wette. Fast ganz Achim war am Wochenende offenbar aus dem Häuschen und bevölkerte die Innenstadt. Wie selten geriet die Fußgängerzone zum Magneten und zog sogar Neugierige von außerhalb an.

„Es ist noch besser als in den vergangenen Jahren“, schwärmte Andreas Adeberg aus Oyten, der mit seiner Frau und den Kindern in der Budenstadt unterwegs war. „Das Fest ist noch mal größer geworden, es sind mehr Buden als zuletzt da“, hat er beobachtet. Toll sei auch, beim Rundgang viele Bekannte zu treffen. „Es macht Spaß.“

Die Händler hatten unterdessen alle Hände voll zu tun, rieben sich die selben und stimmten in den Lobgesang mit ein. „Ein geiles Publikum in Achim. Die Leute sind gut drauf“, sagte „Heini“ Meyer, der seine „Rindfleisch-Manufaktur“ bereits am Sonntagnachmittag, zwei Stunden vor dem Festende, schloss. „Wir sind ausverkauft. Mit soviel Resonanz haben wir nicht gerechnet“, erläuterte der Schlachtermeister aus Süstedt, dessen Burger mit Fleisch von Simmentaler Rindern in Freilandhaltung offenbar sehr gefragt waren.

Ähnlich gut lief es beim Stand nebenan. „Wir haben keine Bratwürste mehr, nur noch Krakauer“, bekannte der Betreiber vom Krawep-Grill.

Und die Eisverkäuferin ein paar Schritte weiter ließ die jungen Kunden in der Warteschlange wissen: „Wir haben nur noch wenige Sorten.“

Bei den Hauptacts, wie hier bei den Wingenfelders zum Festauftakt am Freitag, aber auch bei der Party am Samstagabend, war der Bibliotheksplatz prall gefüllt. Fotos: hägermann

Das Speisen- und Getränkeangebot auf dem Fest war vielfältig und bestach meist durch hervorragende Qualität. Das galt zum Beispiel auch für das mit gegrilltem Schafskäse und allerlei Gemüse gefüllte Fladenbrot, das sich der Berichterstatter gönnte. Bier aus Gläsern statt aus Plastikbechern hätte ihm, ehrlich gesagt, allerdings besser geschmeckt.

Als Genuss empfanden die allermeisten auch das Musikprogramm, das von einer gut ausgesteuerten Anlage auf der Hauptbühne profitierte. „Wingenfelder & Wingenfelder“, die am Freitagabend als Hauptact spielten, rissen die Besucher mit ihren Songs mit. Auf dem prall gefüllten Markt- und Bibliotheksplatz kochte die Stimmung bei milden Temperaturen hoch.

Ähnlich war es am Samstagabend als die Bremen-Vier-Party ein etwas jüngeres Publikum anlockte. Zudem coverten die „Atomic Playboys“ in ihren schrillen Outfits, was die Genres von Rock bis Schlager hergaben. Kurz vor Mitternacht stieg sogar noch Bürgermeister Rainer Ditzfeld auf die Bühne und trällerte bei der klangvollen Party ein wenig mit.

Ein buntes Publikum lockte das Achimer Stadtfest an.

Aber auch die anderen Bands auf dem Fest fanden ihre Fans. Zwischendurch begeisterten zudem Sportgruppen von Vereinen und Fitnessstudios die Schaulustigen.

Bis auf einen Regenguss am Samstagnachmittag spielte auch das Wetter, was bei einer Freiluftveranstaltung ja nicht unwesentlich ist, beim Stadtfest mit. Der Flohmarkt auf der Herbergstraße und dem Alten Markt sei dadurch etwas beeinträchtigt worden, meinte Organisatorin Juana Wetzel.

Klasse: Kai Wingenfelder.

Am Sonntag herrschte auf der Bummelmeile zwischen dem Amtsgericht und dem Gieschen-Kreisel dann nur noch eitel Sonnenschein. Menschenmassen schoben sich an den Buden vorbei, und den einen oder anderen zog es auch in die am Nachmittag geöffneten Geschäfte. Mächtig rund ging es bei den Fahrgeschäften. Jugendliche füllten Jumper und Krake und hoben ein Stück weit ab.

Viele in dem wuseligen Treiben sprachen von einem „schönen Fest“, vereinzelt war allerdings auch Kritik zu hören. „Es fehlen Sitzgelegenheiten, gerade für ältere Leute und Familien mit Kindern“, bemängelte Claudia Liebold, die einen Platz beim „Weinkontor“ gefunden hatte. „Alles super. Aber die Papierkörbe quellen woüberall über“, merkte Annemarie Kurth an.

Achimer Stadtfest 2019 - Bilder von der Feier

Achimer Stadtfest am Freitag
 © Bernd Hägermann
Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
 © Ber nd Hägermann
Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest am Freitag
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Achimer Stadtfest 2019
 © Bernd Hägermann
Achimer Stadtfest 2019
 © Bernd Hägermann
Achimer Stadtfest 2019
 © Bernd Hägermann
Achimer Stadtfest 2019
 © Bernd Hägermann

Details, die die Festmacher sicherlich noch verbessern können. Aber das, was sie auf die Beine gestellt haben, konnte sich sehen lassen.

„Es gibt hier Betrieb auf der ganzen Meile“, stellten Ingo Freitag und Alexander Raake, Vorsitzender und Vize der veranstaltenden Unternehmergemeinschaft Achim, am Sonntagnachmittag erfreut fest. Selbst nach dem Ende des Wochenmarkts am Samstagmittag habe er „viel Zulauf“ gesehen, ergänzte Kevin Marks von der mit der Organisation des Stadtfests betrauten Achimer Firma Solight. Und bevor am Sonntag die Lokalmatadoren von „Superdiva“ auf der Bühne Ton um Ton den Rausschmeißer spielten, bilanzierte Solight-Mann Ulrik Borcherdt: „Wir sind super zufrieden.“

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